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Wie unser Einsatzleiter Derek H. berichtet, droht in Äthiopien, ohne dass wir es merken, die Corona-Katastrophe:

„Von einer schwierigen Situation zu sprechen, wäre eine Untertreibung! Statt Regenzeit herrscht Dürre, die nächsten Ernten sind in Gefahr.

Und das, nachdem bereits die letzten Ernten mit Stumpf und Stiel von einer Heuschreckenplage vernichtet wurden. Ohne Pflanzen und Wasser verhungern und verdursten auch die Nutztiere, von denen viele Äthiopier leben.“
 Äthiopien

Bonn, den 20.05.2020

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

die Corona-Krise trifft uns alle. Sie gibt uns das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Dabei können wir uns glücklich schätzen, diese Pandemie in einem Land wie Deutschland überstehen zu können. Unser stabiles Gesundheitssystem kann die Krise bislang vergleichsweise gut bewältigen. Doch wie unser Einsatzleiter Derek H. berichtet, droht in Äthiopien, ohne dass wir es merken, die Corona-Katastrophe:

„Von einer schwierigen Situation zu sprechen, wäre eine Untertreibung! Statt Regenzeit herrscht Dürre, die nächsten Ernten sind in Gefahr. Und das, nachdem bereits die letzten Ernten mit Stumpf und Stiel von einer Heuschreckenplage vernichtet wurden. Ohne Pflanzen und Wasser verhungern und verdursten auch die Nutztiere, von denen viele Äthiopier leben.

Als wäre das nicht genug, fliehen tausende Familien aus dem Nachbarland Somalia vor brutalen Milizen über die Grenze. Sie landen in unwirtlichen, wüstenartigen Gebieten. Sie bauen erbärmliche Behausungen aus Stoff, Stöcken oder Geröll. Sie haben nichts zu essen, es gibt weder Wasser noch Seife für die grundlegendste Hygiene. Ärzte oder Medizin gibt es in den Wüstencamps schon gar nicht.

Sollte in dieser katastrophalen Situation auch noch das Corona-Virus ausbrechen, werden hier unzählige Menschen sterben! Wir können nicht tatenlos zusehen, wir müssen schnellstens etwas tun!“


Ja, die Situation ist auch bei uns in Deutschland nicht leicht, aber sie ist kein Vergleich zu dem, was Flüchtlinge in Äthiopien durchmachen. Bitte helfen Sie mir dabei, das Team von Derek H. mit allem auszustatten, was es braucht, um in diese entlegenen Gegenden Hilfe zu bringen! Dereks Vorhaben ist Folgendes:

Unser Plan


Dereks Team will mehrere Lastwagen mit Hilfsgütern beladen und an Familien in abgelegenen Camps verteilen. Zu den Gütern gehören selbstverständlich Lebensmittel, denn den Menschen, insbesondere den Kindern, droht Unterernährung. Auch Wasser sollen sie bekommen.

Aber im Unterschied zu bisherigen Einsätzen sollen sich auch Hygieneartikel wie Seife auf den Ladeflächen finden, damit die Familien die Chance haben, sich gegen das Virus zu wehren, wenn es die Flüchtlingslager erreicht.

Auch unser Team selbst muss nun im Einsatz verstärkt auf effektive Hygienemaßnahmen achten. Das alles erschwert die ohnehin körperlich und seelisch belastenden Einsätze für unsere selbstlosen Helfer noch mehr. Aber potenziell tausende Leben hängen von dem Einsatz unserer Mitarbeiter ab. Sie werden weiter Hilfe bringen, solange es möglich ist.

So helfen Sie


Stehen wir dem Team dabei zur Seite! Helfen wir gemeinsam denen, die es schlechter haben als wir! Bitte tragen Sie mit Ihrer Spende von 15, 30, 50 Euro oder jeder anderen Summe dazu bei. Bitte sprechen Sie auch mit anderen über die schlimme Lage in Äthiopien. Die Flüchtlingsfamilien in den Einöden brauchen uns mehr denn je!

Mit dankbaren Grüßen

Ihr
Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände