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In der Region Baringo in Kenia flimmert die Luft vor Hitze. Seit fast einem Jahr ist hier kaum ein Tropfen Regen mehr gefallen.

Die Dürre hält schon so lange an, dass selbst die Viehherden, von denen die Familien leben, verhungern und verdursten.

Durch den Wassermangel bleiben immer mehr Ernten aus. Ohne das Vieh und den landwirtschaftlichen Ertrag fehlt den Familien jede Nahrungsquelle.
  • Für 18 Euro können wir für eine Familie ein Überlebenspaket zusammenstellen mit je 15 kg Mais und Bohnen, 9 kg Reis, Speiseöl und Salz. Davon kann sie einen Monat lang leben.
 Kenia

Bonn, den 16.05.2019

Liebe Freundin, lieber Freund von Gebende Hände,

in der Region Baringo in Kenia flimmert die Luft vor Hitze. Seit fast einem Jahr ist hier kaum ein Tropfen Regen mehr gefallen. Bisher haben die Menschen die Folgen der Trockenheit überlebt, aber jetzt hält die Dürre schon so lange an, dass selbst die Viehherden, von denen die Familien leben, verhungern und verdursten. Durch den Wassermangel bleiben immer mehr Ernten aus. Ohne das Vieh und den landwirtschaftlichen Ertrag fehlt den Familien jede Nahrungsquelle.

Die Menschen in Baringo haben Angst, nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern vor allem um das ihrer Kinder. Und diese Angst ist leider berechtigt. Während ich Ihnen schreibe, sind bereits mehrere Menschen verhungert!

Das Einzige, was die Menschen nun noch ernährt, ist eine widerstandsfähige Frucht: Die von den Einheimischen „Sorich“ genannte Pflanze ist fast die einzige in der ganzen Gegend, die trotz der Dürre gedeihen kann.

Das Problem: Die Frucht ist unverarbeitet giftig. Erst zehn Stunden langes Kochen in viel Wasser entzieht ihr genügend Gift, um sie essbar zu machen. Doch aufgrund der anhaltenden Dürre gibt es ohnehin schon viel zu wenig Wasser. Und geschwächte Menschen – vor allem Kinder, Schwangere und ältere Menschen – leiden selbst nach dem Auskochen an Bauchkrämpfen und heftigem Durchfall. Ob groß oder klein, gesund oder krank, alle stehen vor der gleichen Wahl: Entweder sie essen die gefährliche Frucht – oder gar nichts!



Um Wasserquellen zu finden, laufen die Menschen etliche Kilometer! Doch alles, was sie vorfinden, ist verdrecktes Wasser.
Unsere kenianischen Projektpartner und Freunde von Gebende Hände, Paul und Ruth Maina, haben sich hilfesuchend an uns gewandt. Mit unserer Unterstützung könnten sie den Menschen innerhalb kürzester Zeit einfache, aber gesunde Nahrung für mehrere Monate bringen – bis hoffentlich die lang ersehnte nächste Regenzeit einsetzt.

Die zwei haben ausgerechnet, dass sie für 18 Euro ein Überlebenspaket zusammenstellen können mit je 15 Kilogramm Mais und Bohnen, 9 Kilogramm Reis, Speiseöl und Salz – davon könnte eine Familie einen ganzen Monat lang leben.

Für 36 Euro können Paul und Ruth Maina sogar ein Paket für zwei, mit 54 Euro ein Paket für drei Monate zusammenstellen. Bitte helfen Sie uns, mit 18, 36 oder 54 Euro so viele Familien wie nötig zu versorgen. Auch jeder andere Betrag hilft den Menschen in Baringo in diesen schweren Zeiten.



Mutlos und verzweifelt suchen die Menschen Schutz vor der sengenden Sonne.
Überall in Afrika spielt das Wetter verrückt. Vielleicht erinnern Sie sich: Vor Kurzem erst überschwemmte der Zyklon „Idai“ mehrere afrikanische Länder. Währenddessen kämpfen die Menschen weiter nördlich in Kenia mit der Dürre. Sie alle können nichts für ihr Schicksal, und sie brauchen dringend unsere Hilfe!

Im Vertrauen auf Ihre Nächstenliebe danke ich Ihnen von Herzen, auch im Namen von Paul und Ruth Maina und all der Menschen, denen wir gemeinsam helfen können.

Mit dankbaren Grüßen
Ihr

Prof. Dr. theol. Thomas Schirrmacher
Gründer von Gebende Hände