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Somalia: Hunderttausende fliehen aus Mogadischu

Meldung vom 08.07.2009

Im afrikanischen Krisenstaat ist die Zahl der Flüchtlinge auf über 200.000 angestiegen. Die medizinische Versorgung der Opfer kann nicht mehr gewährleistet werden. Mehr als 100 Menschen kamen bei den Auseinandersetzungen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ums Leben, fast 400 erlitten Verletzungen. Nach Schätzungen liegt die Zahl der Vertriebenen und heimatlos gewordenen Menschen bei 1,2 Millionen. Diese Auskunft erteilte das UN Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf.

Die seit Anfang Mai laufende Offensive der radikal-islamischen Al Shabab-Miliz habe eine solche Gewalt in Mogadischu ausgelöst, dass die größte Flüchtlingswelle aus Mogadischu seit der äthiopischen Intervention 2007 ausgebrochen ist. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) forderte die Konfliktparteien in dem Krisenstaat dazu auf, ihre medizinischen Einrichtungen und somalischen Helfer zu achten und zu verschonen.

Mogadischu steht unter Dauerbeschuss. Um ihre Mitarbeiter nicht in Gefahr zu bringen, hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen in der vergangenen Woche ein Kinderkrankenhaus und drei Gesundheitszentren im Norden Mogadischus schließen müssen, erklärte eine Sprecherin in Nairobi. Vor allem in den vergangenen zwei Wochen sei die Zahl der Toten und Verletzten drastisch angestiegen, erklärte die Koordinatorin der Arbeit in Somalia, Monica Camacho. „Es ist unmöglich, für diejenigen medizinische und humanitäre Hilfe zu leisten, die sie benötigen“, klagte Camacho.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de