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Südafrika streicht Aidsforschung die finanziellen Mittel

Meldung vom 21.07.2009

Die Forschung in Südafrika hat einen eigenen Impfstoff gegen Aids entwickelt. Doch ausgerechnet jetzt hat die Regierung den Geldhahn für die Forscher abgedreht. Dabei steht das Projekt gerade vor dem Beginn der klinischen Testphase für den Aids-Impfstoff. Die Professorin Anna-Lise Williamson gab bekannt, dass das südafrikanische Forschungsministerium sich gegen eine weitere finanzielle Unterstützung entschieden habe.

Dabei handelt es sich um die klinische Erprobung des ersten von einem Schwellenland entwickelten Aids-Impfstoffs. Auch das Versorgungsunternehmen Eskom habe die finanzielle Unterstützung zurückgezogen.

Die klinische Testphase für den Impfstoff begann erst vor wenigen Tagen in Kapstadt. Nach Angaben des Präsidenten des Medizinischen Forschungsrats, Anthony Mbewu, ließen sich 36 gesunde Freiwillige impfen. Gefördert wird die Forschungsarbeit der Universität Kapstadt von den Nationalen Gesundheitsinstituten der USA, die auch für die Produktion des Impfstoffs verantwortlich waren. In den USA wird bereits ein Test an zwölf Freiwilligen vorgenommen.

Williamson betonte: „Für die Entwicklung eines Impfstoffs hat die südafrikanische Initiative für einen Aids-Impfstoff derzeit kein Geld.“ In Südafrika sind rund 5,2 Millionen der knapp 49 Millionen Einwohner vom HI-Virus infiziert. Das ist mehr als sonst irgendwo auf der Welt. Am schwersten betroffen sind junge Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren. Jede Dritte von ihnen ist mit dem Virus infiziert.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de