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EU will sich stärker in Somalia engagieren

Meldung vom 28.07.2009

Die Europäische Union will sich in Somalia verstärkt einsetzen und entsendet möglicherweise einen Sonderbeauftragten an das Horn von Afrika.

„Die Situation in Somalia bleibt eine der schlimmsten humanitären Krisen in der Welt“, verkündeten die 27 EU-Außenminister in Brüssel in einer gemeinsamen Stellungnahme. Es sei wichtig, sich um die Gesamtsituation in Somalia zu kümmern. Das ostafrikanische Land ist in den vergangenen Monaten wegen Piraterie, aber auch wegen heftiger Kämpfe im Land in die Schlagzeilen geraten.

Die „Grundursache von Piraterie“ müsse angegangen werden, erklärten die Minister. Die EU fasst auch die Möglichkeit ins Auge, die regionale Küstenwache zu unterstützen. Der Außenministerrat verurteilte bewaffnete Angriffe auf die somalische Übergangsregierung und appellierte an alle gewalttätigen Gruppierungen in dem Land, die Kämpfe einzustellen. Auch die Nachbarstaaten Somalias hätten einen wichtigen Beitrag zu dem Friedensprozess zu leisten. Die Regierung unter Präsident Sheik Sharif Ahmed könne auf die Unterstützung der Europäischen Union zählen, hieß es.

Der Golf von Aden vor der Küste Somalias gilt als die wichtigste Handelsroute zwischen Europa, der arabischen Halbinsel und Asien. 16.000 Schiffe passieren den Golf von Aden jährlich. Sieben Fregatten der EU patrouillieren schon die gefährlichen Seewege vor Somalia und schützen die durchfahrenden Schiffe vor weiteren Überfällen der Piraten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at