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Afghanistan: Taliban-Führer ergriffen

Meldung vom 03.08.2009

US-Spezialkräfte haben im Norden Afghanistans einen mutmaßlichen Taliban-Führer mit Verbindungen zum Al Kaida-Netzwerk festgenommen. Die amerikanischen Einheiten betreten bei ihren Vorstößen gegen einzelne hochrangige Taliban-Kämpfer zunehmend das Einsatzgebiet der Bundeswehr. ISAF-Chef McChrystal ist wegen der Lage in Kunduz äußerst besorgt.

Die Sondereinheit näherte sich ihrem Einsatzort in der Nacht. Die vermummten Soldaten gingen gezielt vor, denn sie wussten genau, wo sie suchen mussten: In Imam Saheb, keine Autostunde nördlich vom Bundeswehrstandort im nordafghanischen Kunduz, starteten die Special-Forces-Soldaten gemeinsam mit afghanischen Soldaten ihren Überraschungsangriff. Lautlos drangen sie in ein Gehöft ein, ergriffen Taliban-Kommandeur Mullah Daud, verbanden ihm die Augen, schleppten den bärtigen Kämpfer in einen Hubschrauber und überführten ihn nach Kabul.

Die Kommandoaktion der US-Armee, über die die Deutschen kurz zuvor informiert worden waren, verdeutlicht, wie sehr sich der Norden Afghanistans zum Umschlagplatz von Taliban und auch der Al Kaida entwickelt hat.

In Geheimdienstkreisen mutmaßt man, dass Mullah Daud bis zu hundert Kämpfer in Imam Saheb angeführt hat. Der Kommandeur, davon gehen die Terror-Fahnder aus, pflegte auch enge Beziehungen zum Al Kaida-Netzwerk in Pakistan. Mullah Daud wird auch dafür verantwortlich gemacht, den Transfer von ausländischen Kämpfern des Terrornetzes nach Afghanistan mitorganisiert zu haben.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de