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Äthiopien besorgt: Somalia in der Hand von Al Kaida

Meldung vom 28.09.2009

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft aufwacht“, erklärte der Außenminister Äthiopiens auf einer Vollversammlung der UN zur Lage in Somalia. Somalia ist nach Einschätzung der äthiopischen Regierung weitgehend unter die Herrschaft des Terrornetzwerks Al Kaida geraten. „Es ist an der Zeit, dass wir die Vorstellung aufgeben, dort finde ein Krieg unter Somaliern statt“, warnte Außenminister Ato Seyoum Mesfin die Nationen.

„Somalia ist von ausländischen Kämpfern entführt worden, die keine Hemmungen haben, zu erklären, dass ihr Plan nichts mit Somalia zu tun hat.“ Al Kaidas Ziele gingen weit über Somalia hinaus – „und sie sagen das laut und deutlich“. Die extremistischen Gruppen kooperierten besser als die Unterstützer der Übergangsregierung, ergänzte Mesfin. Die internationale Gemeinschaft zögere angesichts der Gewalt am Horn von Afrika selbst mit symbolischen Schritten, die in irgendeiner Form eine Entschlossenheit gegen Extremisten in Somalia ausdrücken könnten.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die internationale Gemeinschaft aufwacht, bevor Somalia an den Extremismus gefallen ist“, kritisierte Mesfin. Er bemängelte, dass die kritische Lage in Somalia beim Weltsicherheitsrat kaum Beachtung finde. Dabei könnte nach einem Fall Somalias der Sudan als nächster Staat am Horn von Afrika von dem gleichen Schicksal bedroht sein und als Basis für Al Kaida dienen.

Somalias Präsident Scharif Achmed hat die Kontrolle über das Land verloren. Die Nachbarn des seit 18 Jahren praktisch unregierbaren Landes reagieren zunehmend nervös. Äthiopien gab zu verstehen, dass es sich zu einer erneuten militärischen Invasion genötigt sehen könnte, Kenia verschärfte seine Grenzkontrollen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at