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Schwarzer Tag in Afghanistan: 14 Tote bei Hubschrauberabstürzen

Meldung vom 28.10.2009

In Afghanistan sind bei Abstürzen von NATO-Hubschraubern elf US-Soldaten und drei US-Drogenfahnder ums Leben gekommen. Ein Hubschrauber stürzte bei einem Einsatz von Drogenkontrolleuren in der Provinz Badghis im Westen ab. Bei einem zweiten Unfall kollidierten zwei Hubschrauber im Süden, wie die ISAF-Truppe angab. Das Pentagon testet derweil offenbar die Ergebnisse diverser Strategien zur Truppenaufstockung.

Die US-Streitkräfte durchlebten einen der schwärzesten Tage seit dem Beginn des Einsatzes am Hindukusch 2001. Die drei Zivilisten, die bei dem Hubschrauber-Absturz in Badghis starben, waren nach Angaben aus Diplomatenkreisen für die Anti-Drogen-Einheit DEA im Einsatz. Weitere elf US-Soldaten, 14 afghanische Soldaten sowie ein Zivilist trugen zudem Verletzungen davon. Der Hubschrauber sei nicht Ziel eines Angriffs gewesen, selbst wenn Sprecher der radikalislamischen Taliban dies so behaupteten.

Zuvor waren beim Zusammenstoß zweier US-Hubschrauber im Süden Afghanistans vier US-Soldaten gestorben. Die Helikopter der ISAF seien offenbar im Flug aufeinander getroffen, teilte die NATO-Truppe in Kabul mit. Die NATO versicherte, die Ursachen für das Unglück würden untersucht werden. Aber auch dieser Vorfall sei nicht auf einen feindlichen Angriff zurückzuführen.

Das Pentagon hat in der Zwischenzeit mit fiktiven Manövern verschiedene Militärstrategien am Hindukusch durchexerziert. Dabei seien zwei verschiedene Optionen simuliert worden, schrieb die Washington Post. In den Blickwinkel genommen wurde demnach die Aufstockung der Truppen um 44.000 US-Soldaten, mit der eine Großoffensive gegen die Taliban durchgeführt werden soll. Eine zweite Option, die Entsendung von 10.000 bis 15.000 zusätzlichen Soldaten für gezielte Angriffe, stand ebenfalls zur Debatte.

Derweil forderte der Präsidentschaftskandidat Abdullah Abdullah die Entlassung des Vorsitzenden der Unabhängigen Wahlkommission (IEC), Asisullah Ludin, vor der Stichwahl am 7. November. Ludin müsse „unverzüglich“ des Amtes enthoben werden und durch ein anderes Mitglied der IEC ersetzt werden, erklärte Abdullah in Kabul. Die IEC gilt als unabhängig, allerdings hat Präsident Hamid Karzai die Mitglieder dieser Kommission ernannt. Ludin zählte zu den früheren Beratern des Präsidenten. Sowohl Karzai als auch Ludin weigerten sich, der Forderung Abdullahs nachzukommen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com

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