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Mexiko: Drogenboss gilt als einer der mächtigsten Männer der Welt

Meldung vom 16.11.2009

Joaquín Guzmán ist einer der mächtigsten Drogenbosse Mexikos. Kürzlich wurde er von dem Wirtschaftsmagazin Forbes auf Platz 41 der „World’s Most Powerful People“ aufgeführt. Damit wird dem mächtigen Drogenboss noch mehr Einfluss als Dmitrij Medwedjew oder Nicolas Sarkozy zugeschrieben, die auf der Liste hinter ihm liegen. In Mexiko sorgt diese Liste für Empörung.

Mexiko hat in scharfer Form gegen diese Veröffentlichung protestiert. Das sei entwürdigend angesichts des blutigen Kampfs der Regierung gegen die Drogenkartelle und praktisch eine „Rechtfertigung des Verbrechens“, kritisierte ein Sprecher des Innenministeriums, Luis Estrada.

Das Vermögen von Guzmán wird auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Guzmán, genannt „El Chapo“ steht in der Liste nur knapp hinter dem geistlichen Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei. Die Aufnahme eines Verbrechers in die Forbes-Liste wende sich nicht nur gegen die Bestrebungen der mexikanischen Regierung, sondern auch gegen den weltweiten Kampf gegen maffiaähnliche Organisationen und das organisierte Verbrechen, betonte Estrada.

Forbes rechtfertigte die Aufnahme von Guzmán in das Ranking der mächtigsten Personen damit, dass dies Anstoß zu Diskussionen liefern könnte. Den Drogenboss stuften sie als einen „abscheulichen Kriminellen“ ein. Guzmán, Chef des Drogenkartells im Bundesstaat Sinaloa im Westen Mexikos, soll im nordmexikanischen Bergland Unterschlupf gefunden haben. Vor zehn Jahren war dem mächtigen Drogenbaron die Flucht aus dem Gefängnis in einem Wäschetransporter gelungen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Süddeutsche Zeitung“, sueddeutsche.de

Schlagwörter: Mexiko, Drogenboss, Guzmán, Guzman, Forbes, Maffia, Drogen, Drogenkartell, Estrada, organisiertes Verbrechen, mexikanische Regierung, Drogenkampf