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Immer mehr Firmen verlagern Produktion nach Rumänien

Meldung vom 23.01.2008

Die Produktionsverlagerung des finnischen Mobiltelefonherstellers Nokia von Deutschland nach Rumänien sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Bereits seit 2006 war Nokia in Rumänien nach einem neuen Standort auf der Suche.

Letztes Jahr fiel die Entscheidung auf das nordwestrumänische Klausenburg (Cluj). Im Juli 2007 hatten dort die Bauarbeiten für „Nokia Village“ begonnen. Schon Anfang Februar 2008 soll die Serienproduktion von Mobiltelefonen beginnen. Etwa 3.500 Arbeitsplätze will Nokia damit in Rumänien schaffen. Insgesamt ist durch die finnische 200-Millionen-Euro-Investition die Entstehung von bis zu 15.000 Arbeitsplätzen in der Region geplant.

Nokia folgt mit seiner Entscheidung, die Produktion nach Rumänien zu verlagern, einem seit langem anhaltenden Trend westlicher, darunter auch vieler deutscher Unternehmen. Für sie stellt Rumänien wegen der preiswerten und gut qualifizierten Arbeitskräfte bei gleichzeitiger geografischer Nähe zu westeuropäischen Märkten eine gute Alternative zu asiatischen Ländern dar.

Viele Rumänen begrüßen die Verlagerung von Produktionen nicht nur, sondern empfinden sie auch als eine Art ausgleichende Gerechtigkeit. Die lang ersehnte Reisefreiheit in der EU stellt für die Rumänen zwar einen großen Vorteil dar. Doch ansonsten, so empfinden viele, habe ihr Land durch den EU-Beitritt vor allem die Nachteile der wirtschaftlichen Vernetzung mit Westeuropa zu spüren bekommen.

Nach dem Fall der Zollgrenzen stehen viele rumänische Unternehmer und hunderttausende von Bauern einer gnadenlosen Konkurrenz gegenüber. Von einem Großteil der Brüsseler Fördermilliarden für Rumänien profitierten letztlich auch die westlichen EU-Länder wie Deutschland. Denn von dort kämen die Ausrüster, Dienstleister und Berater für viele Projekte zur Modernisierung der rumänischen Infrastruktur.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Tageszeitung“, taz.de