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Südafrika vor der WM: Krawalle in Johannesburg

Meldung vom 04.03.2010

In Johannesburg sind erneut gewaltsame Proteste ausgebrochen, bei denen mindestens ein Polizist getötet wurde. Die Demonstranten taten ihren Unmut über die mangelnden Fortschritte im Aufbau der Infrastruktur sowie des Gesundheits- und Bildungswesens kund.

Rund hundert Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika brach in mehreren Vororten von Johannesburg Gewalt bei Demonstrationen aus. Bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurde mindestens ein Polizist getötet, wie die Behörden angaben.

Elf Menschen seien festgenommen worden. Die Polizei ging mit Gummigeschossen und Tränengas gegen die Demonstranten vor, um die Proteste gegen die Regierungspartei ANC niederzuringen. Zuvor hatten die Demonstranten bereits eine wichtige Zubringerstraße nach Johannesburg mit brennenden Autoreifen und Steinen unpassierbar gemacht.

Mit den Protesten kurz vor der WM wollen die Demonstranten die Regierungspartei unter Druck setzen, damit die seit langem versprochenen Verbesserungen in der Infrastruktur sowie dem Gesundheits- und Bildungswesen endlich verwirklicht werden. „Wir wollen ein besseres Leben mit Wohlstand und Würde“, proklamierte der 29-jährige Township-Bewohner Nicky Khulu. „Jedes Mal haben wir ANC gewählt, doch es scheint so, als ob wir vergessen wurden.“

Die Demonstranten kritisieren auch die Korruption bei Politikern und Behörden. „Die Politiker haben Geld für große Villen, Luxusautos und teure Kleidung. Aber sie verdienen ihr Geld nicht damit, dass sie etwas für die Armen machen“, beschwert sich Khulu. „Seit 20 Jahren lebe ich in einer Hütte. Nichts hat sich für uns geändert, seit die Apartheid zu Ende gegangen ist. Es ist eher noch schlimmer geworden.“

Mit der Fußballweltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli will Südafrika auch seine wirtschaftliche Entwicklung hin zu einem wichtigen Schwellenland vor Augen führen. Es ist das erste Mal, dass der Internationale Fußballverband FIFA seine Weltmeisterschaft in einem afrikanischen Land stattfinden lässt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Focus Online“, focus.de

Schlagwörter: Südafrika, Proteste, Demonstration, Krawall, Gewalt, Johannesburg, Fußballweltmeisterschaft, WM, ANC, Regierungspartei, Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bildung, Township, Vorort, Internationaler Fußballverband, FIFA