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Somalia: Islamisten untersagen Englischunterricht

Meldung vom 08.03.2010

In der südsomalischen Stadt Afmadow gilt ab sofort ein Verbot für Englischunterricht und Naturwissenschaften. Die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz hat diese Fächer an den Schulen untersagt. Wie der Rundfunksender Radio Garowe mitteilte, hatten die Schulen abgelehnt, ihre Schüler als Kämpfer für die Miliz anheuern zu lassen.

An mindestens drei Schulen des von den Islamisten kontrollierten Ortes sind die Lehrer nun gezwungen, Arabisch und Islamwissenschaften zu unterrichten, hieß es. „Sie sagen, Englisch ist für die Ungläubigen und ihre Anhänger“, erklärte ein Lehrer.

In den vergangenen Monaten ergriffen die Al-Shabaab-Kommandeure bereits andere Zwangsmaßnahmen und ließen die Diskotheken und Tanzveranstaltungen, Handy-Klingeltöne und Sportveranstaltungen als unislamisch verbieten. Auch Kinos mussten in den von der Miliz kontrollierten Gebieten ihren Betrieb einstellen.

Unterdessen wollen US-Militärs nach amerikanischen Medienberichten somalische Truppen bei ihrer bevorstehenden Offensive gegen radikalislamische Milizen in Mogadischu unterstützen. Zur Debatte stehen amerikanische Lufteinsätze und verdeckte Operationen von Spezialeinheiten in dem ostafrikanischen Land. Die Offensive auf die Hauptstadt soll in den nächsten Wochen anlaufen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Somalia, Islamisten, Al-Shabaab, Englisch, Handy-Klingeltöne, Klingeltöne, Afmadow, Radio Garowe, Miliz, Offensive, Mogadischu, Lufteinsatz, Spezialeinheit