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Somalia: Vier Tote bei Anschlag auf Fahrzeug einer Hilfsorganisation

Meldung vom 28.01.2008

Bei einem Anschlag auf ein Fahrzeug der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) in Somalia wurden drei Mitarbeiter der Organisation und ein somalischer Journalist getötet.

Laut Angaben der „Médecins Sans Frontières“ (MSF) handele es sich bei den getöteten Mitarbeitern um einen 51-jährigen kenianischen Arzt, einen 27-jährigen französischen Logistiker und einen somalischen Fahrer. Die genauen Umstände des Anschlags seien noch ungeklärt.

Der Anschlag wurde in der somalischen Hafenstadt Kismayu verübt, 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Mogadischu. Die zwei ausländischen Helfer und ihr Fahrer befanden sich auf dem Nachhauseweg vom Spital als am Straßenrand eine Bombe explodierte, berichteten Augenzeugen.

Auch ein somalischer Journalist sei durch den Sprengsatz ums Leben gekommen. Das Fahrzeug gehörte dem niederländischen Zweig der Hilfsorganisation.

Die im Süden Somalias gelegene Stadt Kismayu steht unter der Herrschaft eines örtlichen Clans. Die Übergangsregierung des kriegszerrütteten Landes konnte sich vor mehr als einem Jahr mit Hilfe äthiopischer Truppen wieder in der Hauptstadt Mogadischu etablieren.

Seither ist es immer wieder zu Kämpfen mit Islamisten gekommen, die Mogadischu monatelang besetzt hatten. Dabei wurden mehrere tausend Menschen getötet. Auch in Kismayu drohten Islamisten immer wieder mit Attentaten.

MSF begann nach eigenen Angaben im September 2007 in Kismayo mit der Durchführung eines chirurgischen Notprogramms, in dem unter anderem chirurgische Geburtshilfe durchgeführt wird. MSF setzt sich seit über 16 Jahren in Somalia mit mehr als 90 internationalen und 800 nationalen Mitarbeitenden ein.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Basler Zeitung“, bazonline.ch