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Uganda: Königsgräber in Brand gesetzt

Meldung vom 18.03.2010

In Kampala, der Hauptstadt Ugandas, sind Unruhen ausgebrochen. Ursache ist die Zerstörung des wichtigsten Kulturguts und Touristenzieles des Landes. Ein Feuer hat die Kasubi-Gräber in Uganda vollständig niedergebrannt. Noch während die Flammen loderten, gingen Randalierer und Sicherheitskräfte aufeinander los. Drei Menschen starben.

Nach einem Brand in den Gräbern früherer Könige in der ugandischen Hauptstadt Kampala lieferten sich Randalierer mit Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleuten Gefechte. Hunderte Sicherheitskräfte seien eingeschritten. Es gelang ihnen aber aus Furcht vor Übergriffen nicht, die Gräber zu erreichen, sagte eine Polizeisprecherin. Drei Menschen fielen den Kämpfen zum Opfer, weitere wurden verletzt.

Angehörige der Volksgruppe der Baganda beschuldigten die Regierung, das Feuer gelegt zu haben. Die Gräber von fünf Königen wurden dabei zerstört. Die mehr als 130 Jahre alten Kasubi-Gräber gehören zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Landes und wurden 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ähnliche Gräber existieren noch in weiteren Teilen des Landes, doch die sind schwerer zugänglich und nicht so gut instand gesetzt. Die Ursache des Feuers konnte noch nicht herausgefunden werden. Seit Tagen herrscht in Uganda extreme Hitze.

Im vergangenen September waren in Kampala auch blutigen Unruhen ausgebrochen. Dabei verloren 20 Menschen ihr Leben. Grund für die Krawalle war die Tatsache, dass die Regierung einem Vertreter des traditionellen Königreichs Buganda die Reise zu einer Kundgebung nahe der Hauptstadt verboten hatte. Immer wieder kommt es zu Spannungen zwischen Regierung und Stammesoberhäuptern. Die Baganda sind die größte ethnische Gruppe in Uganda.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Uganda, Brand, Unruhen, Kampala, Königsgräber, UNESCO, Weltkulturerbe