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Somalia: „Ärzte ohne Grenzen“ zieht alle Mitarbeiter ab

Meldung vom 03.02.2008

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zeigte sich äußerst schockiert über den Anschlag, bei dem drei Mitarbeiter der Organisation in der somalischen Stadt Kismayo getötet wurden. Es wird vermutet, dass es sich um einen organisierten Anschlag handelt. Aufgrund der noch immer ungeklärten Umstände des Anschlags zieht Ärzte ohne Grenzen alle internationalen Mitarbeiter aus Somalia ab.

„Dieser Angriff auf unser Team ist absolut untragbar“, erklärte Christophe Fournier, der internationale Präsident von Ärzte ohne Grenzen. „Er stellt eine schwerwiegende Verletzung der humanitären Hilfe dar, der sich unsere Kollegen verpflichtet fühlten“, so Fournier.

87 internationale Mitarbeiter der Organisation sind aus insgesamt vierzehn Projekten in Somalia abberufen worden. „Der Anschlag hat direkte Auswirkungen auf unsere Hilfe in Somalia“, teilte Fournier mit. „Obwohl lebensrettende medizinische Aktivitäten von unseren engagierten somalischen Kollegen weitergeführt werden, wird der Rückzug der internationalen Kollegen die medizinische Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in Somalia erschweren.“

In den vergangenen Jahren hat Ärzte ohne Grenzen wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Land in einer Krise befindet, die von eskalierender Gewalt, massiven Vertreibungen und akuten medizinischen Nöten geprägt ist. Die Sterblichkeitsrate sei an vielen Orten alarmierend hoch. Hunderttausende Somalis kämpfen ums Überleben und sind dringend auf die Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Opfer des Anschlages ist damit indirekt die somalische Bevölkerung geworden.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Daily Net“, dailynet.de