Unser Service für Sie


 [ » Newsletter ]

[ » zum Kontakt-Formular ]

[ » Material bestellen ]

[ » Geschenke bestellen ]



Videos aus unseren Projekten finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
[ » Gebende Hände – Youtube-Kanal ]


Wenn Sie Kunde von Amazon sind, können Sie Gebende Hände bei jedem Einkauf unterstützen – jedes Mal mit 0,5% des Kaufpreises. [ » Ja, das will ich.]


Haiti: Gewaltausbrüche bei Demonstration gegen Präsident Préval

Meldung vom 11.05.2010

Bei Protesten gegen Haitis Präsident René Préval in der Hauptstadt Port-au-Prince sind Kämpfe zwischen Demonstranten und der Polizei ausgebrochen. Polizisten auf Motorrädern setzten Tränengas ein, um mehrere hundert zumeist jugendliche Demonstranten zu vertreiben. Die Demonstranten durchbrachen von der Polizei errichtete Barrikaden, um zu dem Präsidentenpalast zu gelangen, der bei dem schweren Erdbeben Mitte Januar zerstört wurde. Vereinzelt wurden Schüsse unweit des Präsidentensitzes abgegeben.

Mehr als zwei Dutzend Parteien und Gruppierungen hatten die Menschen auf Haiti zu Protesten und Kundgebungen gegen Préval mobilisiert. Sie beschuldigen den Präsidenten, die Lage nach dem Erdbeben auszunutzen, um die Wahl eines Nachfolgers zu verzögern. Zu Wochenbeginn hatte der Senat ein bereits im Parlament gebilligten Gesetz verabschiedet, das Prévals Amtszeit bis zum 14. Mai kommenden Jahres verlängert.

Eigentlich soll an diesem Tag ein neuer Staatschef das Amt besetzen, aber nur dann, wenn noch in diesem Jahr Wahlen stattfinden. Préval leite eine Mandatsverlängerung in die Wege, kritisierten Oppositionspolitiker während der Demonstration.

Prévals Gegner wollen ihre Proteste weiterführen, täglich demonstrieren bereits tausende Menschen in der Provinz gegen ihn. Das Land befindet sich in einem extremen Notstand. Das Erdbeben hat die schwache Infrastruktur des Karibikstaates völlig zerstört.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com

Schlagwörter: Haiti, Demonstration, Protest, Préval, Präsident, Mandatsverlängerung, Erdbeben, Wahl, Amtszeit, Port-au-Prince