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Sambia: Human Rights Watch wirft Polizei Foltermethoden vor

Meldung vom 08.09.2010

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Polizei im südafrikanischen Sambia schwerer Menschenrechtsverletzungen bezichtigt. Gefangene in Haft würden kopfüber an der Decke aufgehängt oder mit Eisenstangen verprügelt, um ihnen Geständnisse abzunötigen. Weibliche Gefangene erlitten sexuelle Gewalt, heißt es in dem Bericht weiter.

Die in New York ansässige Organisation kooperierte bei der Entstehung des Berichts mit zwei regionalen Menschenrechtsgruppen. Sie sprach mit Gefangenen in sechs Haftanstalten zwischen September 2009 und 2010 und interviewte sie zu ihrer Behandlung durch die Polizei nach der Festnahme. Dutzende Häftlinge gaben zu, sie seien mit Eisenstangen, Knüppeln, Stöcken oder Elektroschocks gefoltert worden. Viele bezeugten, sie seien gefesselt mit den Füßen an der Decke aufgehängt worden. Einige weibliche Gefangene vertrauten den Mitarbeitern der Menschenrechtsgruppe an, sie seien nach der Festnahme von der Polizei zum Sex aufgefordert worden, um sich so die Freiheit zu erkaufen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Sambia, Polizei, Human Rights Watch, Menschenrechte, Menschenrechtsgruppe, Folter, Haft, Gefängnis, Geständnis, Foltermethoden