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Ruanda: UN-Generalsekretär auf Versöhnungskurs

 
Meldung vom 09.09.2010

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei einem persönlichen Besuch in Ruanda versucht, den Aufruhr über einen brisanten UN-Bericht zu schlichten. Ban trat in Kigali mit Präsident Paul Kagame ins Gespräch. In dem UN-Bericht wird dargelegt, wie die ruandische Armee nach dem Völkermord von 1994 in Ruanda im Nachbarland Kongo Angehörige der Volksgruppe der Hutu auf brutale Weise ermordete.

Ban bemühte sich, Präsident Kagame zu beruhigen und erklärte: „Ich bedauere, dass dieser Bericht schon nach außen gesickert ist, bevor wir ihn noch abschließen konnten. Wir wollen zuerst die Fakten genau untersuchen.”

Aus Empörung über den noch unveröffentlichten Bericht hatte Ruanda Druck ausgeübt und mit dem Abzug seiner Friedenssoldaten aus der sudanesischen Krisenregion Darfur gedroht. Bei seiner Abreise erklärte Ban, er habe Kagame gebeten, das nicht zu tun. Wegen des Konflikts um den Untersuchungsbericht ist die Veröffentlichung nicht im September, sondern einen Monat später auf Anfang Oktober anberaumt worden.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Ban Ki Moon in Ruanda, um Kagame zu beruhigen




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „euronews“, euronews.net

Schlagwörter: Ruanda, Ban Ki Moon, Kagame, Streit, Konflikt, UN-Bericht, UN, Vereinte Nationen, Darfur, Hutu, Tutsi, Völkermord, Kongo