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Äthiopien: Entwicklungsminister Niebel auf Delegationsreise

Meldung vom 11.01.2011

Entwicklungsminister Dirk Niebel ist in Äthiopien. Zum ersten Mal besucht Niebel das ostafrikanische Land. Mit ihm angereist ist eine Delegation aus Mitgliedern des Bundestags, Wirtschaftsvertretern sowie Vertretern der Zivilgesellschaft. Zuvor war Niebel im Jemen zu politischen Gesprächen unter anderem mit Staatspräsident Saleh, Premierminister Mujawar, Vize-Premierminister Al-Arhabi und Außenminister Al-Qirbi zusammengekommen.

Bei seiner Ankunft in Äthiopien betonte Niebel: „Äthiopien ist ein wichtiger Partner für Deutschland – afrikapolitisch und bilateral. Die äthiopische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen und kann beeindruckende Erfolge vorweisen. So ist etwa die Einschulungsrate von nur 24 Prozent im Jahr 1990 auf 79 Prozent im Jahr 2008 gestiegen. Das Wirtschaftswachstum ist mit durchschnittlich 11 Prozent in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich hoch. Dennoch ist Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt.“

Sein Anliegen sei es daher, bei den anstehenden Gesprächen auf eine verstärkte Schaffung von Freiräumen für den Privatsektor sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft zu pochen, damit das Wirtschaftswachstum nachhaltig ist und bei der Bevölkerung ankommt, ergänzte Niebel.

In Äthiopien wird Niebel Gespräche mit dem äthiopischen Premierminister Meles Zenawi, mit Finanzminister Sufian Ahmed und dem Minister für Öffentlichen Dienst, Junedin Saddo führen. Außerdem sind Treffen mit Vertretern von politischen Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, der politischen Opposition sowie Parlamentariern vorgesehen.

Die Landwirtschaft stellt in Äthiopien den bedeutendsten Wirtschaftssektor dar und steht daher im Fokus der Projektbesuche während der Reise des Ministers. Auf der Tagesordnung stünden die Besuche eines integrierten ländlichen Entwicklungsprojekts, eines äthiopisch-israelisch-deutschen Bewässerungsprojekts und eines landwirtschaftlichen Beratungszentrums, so ein Sprecher des Entwicklungsministeriums in Berlin.

Deutschland unterstützt in Äthiopien verschiedene Bereiche wie Agro-Ökologie, Weiterbildung für Frauen, Bildung ganz allgemein und auch Wasserversorgung. Auf Nachhaltigkeit der Projekte wird großer Wert gelegt. Die Verantwortlichen vor Ort werden nach Abschluss des Projektes befähigt sein, die Arbeit fortzuführen. Niebels Delegationsreise dauert eine Woche und führt ihn nach Jemen und nach Äthiopien.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Entwicklungspolitik Online“, epo.de

Schlagwörter: Äthiopien, Dirk Niebel, Entwicklungsminister, Delegation, Delegationsreise, Jemen, Millenium-Entwicklungsziele, Meles Zenawi, Wirtschaft, Landwirtschaft, BMZ, Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Wasserversorgung, Privatsektor, Bewässerungsprojekt, Nachhaltigkeit