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Mexiko: Mit Drohnen gegen die Drogenmaffia

Meldung vom 18.03.2011

Seit 2009 setzt der US-Grenzschutz ferngesteuerte Drohnen ein, um Mexiko im Drogenkrieg zu unterstützen. Die Aufklärungsflüge gehören zu einem bislang geheim gehaltenen Abkommen.

Der US-Grenzschutz hat in einer geheimen Mission bereits seit 2009 Drohnen (unbemannte, ferngesteuerte militärische Flugzeuge) in das mexikanische Grenzgebiet gestartet. Damit sollte den lokalen Behörden bei der Überwachung von mutmaßlichen Drogenhändlern geholfen werden.

Die Aufklärungsflüge fanden unter Billigung von Mexiko statt, aber keines der beiden Länder war damit bisher an die Öffentlichkeit getreten. Die Beteiligung der USA an dem mexikanischen Drogenkrieg ist damit weit größer als vermutet. US-Behörden trainieren mexikanische Soldaten, welche ihrerseits die Geheimdienstinformationen an ihre Kollegen jenseits der Grenze weitergäben.

Nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrats in Mexiko habe man aber immer selbst über die Ziele und Aufgaben der amerikanischen Drohnen entschieden. Ihr Einsatz gehe außerdem einher mit dem mexikanischen Gesetz und den Menschenrechten. Ein Mitarbeiter des US-Heimatschutzes gab an, dass die Operation seit Anfang 2009 im Gang ist und dass insgesamt vier Drohnen im Einsatz sind. Ein mexikanischer Beamter arbeite bei den Flügen im Kontrollzentrum mit. Bisher seien Dutzende solcher Flüge durchgeführt worden, ergänzte der Beamte.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Grenzschutzes wollte nur gelegentliche Flüge im Jahr 2009 bestätigen. Offiziell wurde bisher nur von dem Einsatz einer Drohne gesprochen. Juan Munoz Torres, Sprecher des US-Grenzschutzes, erklärte, die Behörde habe die Drohne im Juli 2009 nach Mexiko geschickt, um die Aufklärung des Mordes an ihrem Agenten Robert Rosas voranzutreiben.

Die Drohnen vom Typ Predator kosten mehr als zehn Millionen Dollar pro Stück und haben hochempfindliche Kameras an Bord. Anders als die ähnlichen Drohnen der US-Armee, die in Pakistan eingesetzt werden, sind sie aber nicht mit Waffen ausgestattet. Im Februar wurde außerdem eine weitere Operation gestartet, in deren Rahmen eine Black-Hawk-Drohne der US-Luftwaffe auf gelegentliche Flüge in das Nachbarland losgeschickt wurde. Auch sie wurde erst jetzt durch Medien bekannt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Handelsblatt“, handelsblatt.com

Schlagwörter: Mexiko, Drohne, USA, Drogenkampf, Drogenschmuggel, Geheimdienst, Operation, Grenzsicherung, Grenzschutz