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Mexiko: Drogenmafia bekämpft Christen

Meldung vom 28.04.2011

In Mexiko terrorisiert die Drogenmafia evangelikal ausgerichtete Christen. Immer mehr Pastoren werden entführt, ermordet oder erhalten Todesdrohungen.

Ein Grund für diese Anfeindung ist das soziale Engagement der Christen. Das organisierte Verbrechen fühlt sich durch die Entzugs- und Rehabilitationseinrichtungen für Drogenabhängige in ihren Geschäften gestört. Diese Einrichtungen werden vielfach von Evangelikalen geleitet.

Außerdem vermuten die kriminellen Vereinigungen, dass wohlhabende Mitglieder in den protestantischen Gemeinden sind. Durch Entführungen aus diesem Milieu hoffen die Drogenkriminellen, viel Geld zu erpressen. Auf diese Gefahr macht der Direktor der Nationalen Bruderschaft Evangelikaler Gemeinden (Confraternice), Arturo Farela Gutiérrez, aufmerksam.

Nach seinen Angaben haben rund 100 mexikanische und ausländische Pastoren die berüchtigte Stadt Juarez wegen Drohungen verlassen müssen. Etwa 100 Geistliche seien in den vergangenen Jahren verschleppt und 15 von ihnen ermordet worden.

Zuletzt waren am 10. April vier bewaffnete Männer kurz vor dem Gottesdienst vor einer Gemeinde in der Stadt Lazaro Cardenas erschienen. Sie feuerten mit Maschinengewehren in die Luft, überwältigten Pastor Josué Ramirez Santiago und führten ihn als Geisel mit sich. Am nächsten Tag ging an seine Familie eine Lösegeldforderung von 20 Millionen Pesos (1,2 Millionen Euro).

Wie der Informationsdienst Compass Direct meldet, sei es unwahrscheinlich, dass die Familie eine so große Summe bezahlen könne. Selbst wenn sie das Geld aufbringe, könne sie nicht sicher sein, dass der Pastor am Leben gelassen würde und heimkehre.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „idea“, idea.de

Schlagwörter: Mexiko, Drogenkrieg, Drogenmafia, Entführung, Drohung, Erpressung, Reha, Rehabilitationseinrichtung, Entzug, Entzugsstation, Pastor, Lösegeld, Christen, Evangelikale, Juarez, Drogenabhängige