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Afghanistan: Clinton ruft Taliban zum Seitenwechsel auf

 
Meldung vom 03.05.2011

Der Tod von Osama Bin Laden bedeutet für die USA einen großen Schritt vorwärts im Kampf gegen Al-Kaida. Bei der Afghanistan-Politik wird deswegen aber kaum vom bisherigen Kurs abgewichen. Dennoch hat die Aktion politische Folgen.

US-Außenministerin Hillary Clinton trat nach dem Tod des Top-Terroristen Bin Laden resolut auf. Man werde Al-Kaida und deren Verbündete unter den Taliban in Afghanistan weiter verfolgen und gleichzeitig die Regierungsbildung im Land und die Isolierung der Terroristen vorantreiben, sagte sie am 02.05.2011 in Washington.

Die Übergabe der militärischen Kontrolle an die Afghanen werde wie geplant durchgeführt. Die Botschaft an die Taliban habe sich nicht verändert, aber habe nun noch mehr Durchschlagkraft: „Wir haben den längeren Atem“, betonte Clinton und ergänzte: „Ihr könnt uns nicht besiegen, aber ihr könnt euch dafür entscheiden, euch von Al-Kaida abzuwenden und an einem friedlichen politischen Prozess teilnehmen.“

Der Kampf gegen den Terror ist laut US-Außenministerin Clinton mit dem Tod Bin Ladens nicht zu Ende. Clinton rief die Taliban in Afghanistan dazu auf, dem Terrornetzwerk Al-Kaida nach der Tötung von dessen Anführer Osama bin Laden den Rücken zu kehren.

Mit der Tötung Bin Ladens sei Gerechtigkeit eingezogen, sagte die US-Außenministerin. Die Angriffe von Al-Kaida hätten sich nicht nur gegen US-Bürger gewandt, sondern seien „Angriffe auf die ganze Welt“ gewesen. Clinton brachte die Anschläge von Bali 2002, in Madrid 2004 sowie in London 2005 in Erinnerung.

Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, Leon Panetta, warnte, selbst wenn Bin Laden nun tot ist – für Al-Kaida gelte dies nicht. „Es ist fast sicher, dass die Terroristen versuchen werden, ihn zu rächen. Wir müssen wachsam und entschlossen bleiben“, meinte Panetta.

Das Auswärtige Amt in Deutschland sprach indessen eine erste Warnung vor Vergeltungsanschlägen der Al-Kaida aus und mahnte zur Wachsamkeit, besonders auf Reisen und an öffentlichen Plätzen mit großer Menschenmenge.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

Schlagwörter: Afghanistan, Hillary Clinton, Taliban, Osama Bin Laden, Al-Kaida, Terroristen, Terrorwarnung, Wachsamkeit, Vergeltungsanschläge, Auswärtiges Amt, Außenministerin, CIA