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Kenia: Kinder erhalten keine Schulspeisung mehr

Meldung vom 29.05.2008

Wegen des weltweiten Anstiegs der Lebensmittelpreise in Kenia sieht sich das UN-Ernährungsprogramm (WFP) gezwungen, die Schulspeisungen für bedürftige Kinder nahezu zu halbieren.

Seit Jahresbeginn haben sich die Lebensmittelpreise in Kenia um 40 Prozent erhöht, erklärte WFP-Landesdirektor Burkard Oberle. Bis zu diesem Zeitpunkt erhielten 1,2 Millionen kenianische Kinder Essen während der Schulzeit. Ohne zusätzliche Spenden müsse die Zahl der Kinder, die Schulspeisungen des Ernährungsprogramms erhalten, auf 650.000 gesenkt werden.

Oftmals ist die Schulspeisung die einzige Mahlzeit pro Tag, die die Kinder in Kenia erhalten und ohne die sie sich kaum auf den Unterricht konzentrieren können. Vor allem in den Slums Nairobis benötigen Zehntausende Kinder das warme Essen in der Schule zum täglichen Überleben. Wegen der hohen Lebensmittelpreise können sich viele Familien selbst Grundnahrungsmittel kaum noch leisten.

Kenias Erziehungsminister Sam Ongeri bat Eltern, Unternehmen, Kirchen und Religionsgemeinschaften um finanzielle Unterstützung, um das Schulspeisungsprogramm in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.

Die Arbeit von WFP erhielt auch in anderen Ländern und Bereichen durch die Lebensmittelpreiskrise einen schweren Schlag. So wurden seit Anfang Mai wegen zu geringer Geldmittel die Lebensmittelrationen für die Flüchtlinge in der westsudanesischen Krisenprovinz Darfur verkleinert.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „dpa“, dpa.de