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Nicaragua: Innovatives Recycling – Häuser aus Plastikflaschen

 
Meldung vom 15.07.2011

In Nicaragua hat ein innovatives Bauprojekt begonnen. Stabile, preisgünstige und umweltfreundliche Häuser sollen aus leeren Getränkeflaschen gebaut werden. Auch in anderen Schwellenländern wie Honduras, Brasilien und Thailand werden die leeren Flaschen, vorzugsweise aus PET (Polyethylenterephthalat), mit Erde, Schutt oder Sand gefüllt und mit etwas Mörtel zu Häuserwänden aufgeschichtet.

Dadurch wird der Müll von der Straße entfernt und daraus entsteht umweltschonend und preisgünstig Wohnraum, der mit einfachen Methoden herzustellen ist. Einer der Pioniere und Initiatoren der „Plastikmüll-Architektur“ ist der Zimmermann Andreas Froese aus Herford, der die nützliche Lowtech-Idee nach Südamerika einführte. Die Hightech-Variante des Bauens mit Recyclingplastik erfand Professor Arthur Huang.

Der taiwanesische Architekt entwickelte die Idee weiter und stellte ein Material her, das in Taiwan schon als einer der Baustoffe der Zukunft angesehen wird und auch in Europa kurz vor der Einführung steht. Auch er verwertet alte Plastikflaschen sowie anderen Plastikmüll aus PET. Aber er lässt sie schmelzen und zu neuen, mit Luft gefüllten Hohlformen von etwa acht Litern Fassungsvermögen gießen. Das Material isoliert gut, ist bruchsicher und schwer entflammbar.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Nicaragua, Recycling, Wiederverwertung, Plastikmüll, Plastikflaschen, PET, Arthur Huang