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Äthiopien: In den Flüchtlingslagern sind Masern ausgebrochen

Meldung vom 08.08.2011

In den äthiopischen Flüchtlingscamps an der Grenze zu Somalia ist eine gefährliche Masern-Epidemie ausgebrochen. Die Verbindung von Masern und akuter Unterernährung kann tödlich sein, hieß es in einer Erklärung von UNHCR, dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen. Besonders für die geschwächten Kinder sei die Krankheit lebensbedrohlich.

Offiziell gebe es allein im Camp Kobe, in dem 25.000 Menschen überwiegend aus Somalia untergekommen sind, 47 Fälle von Masern. Mindestens drei Menschen seien in der vergangenen Woche an den Folgen der Krankheit gestorben. Wahrscheinlich müsse man die Zahl der Erkrankten und der Opfer aber bereits weit höher einschätzen. „Die Situation ist alarmierend, und wir können es uns nicht leisten zu warten“, klagte Moses Okello vom UNHCR Äthiopien. Eine groß angelegte Impfkampagne soll eingeleitet werden.

Das Kinderhilfswerk Unicef und die Weltgesundheitsorganisation WHO wollen die Impfdosen zur Verfügung stellen. Bereits am 5. August sei damit begonnen worden, rund 300 Kinder zwischen sechs Monaten und 15 Jahren gegen Masern zu impfen. In den Camps in der Region Dolo Ado drängen sich bereits 120.000 Menschen, täglich stellen sich Hunderte weitere Flüchtlinge ein. Sie erhoffen sich Nahrungsmittel in der schwersten Dürre in Ostafrika seit 60 Jahren.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Süddeutsche Zeitung“, sueddeutsche.de

Schlagwörter: Äthiopien, Flüchtlingslager, Masern, Epidemie, Flüchtlinge, Dürre, Hungersnot, Impfstoff, Impfdosen, WHO, Impfkampagne, Ansteckung, Dolo Ado