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Rumänien: Großbrand im Naturreservat Donaudelta

Meldung vom 22.08.2011

Im größten Naturschutzgebiet Rumäniens, dem Donaudelta, breitet sich seit mehreren Tagen ein Flächenbrand aus – mehr als 300 Hektar der Biosphäre unweit der Ortschaft Vadu im Landkreis Constanta brennen lichterloh. Die Löschkräfte der Feuerwehr konnten den Brand bislang zwar begrenzen, jedoch nicht löschen, da sie zum einen gegen mehrere Brandherde vorgehen müssen, die in schwer zugänglichen Sumpfgebieten liegen, und zum anderen der Wind die Flammen immer wieder entfacht.

Nach Informationen des Leiters des lokalen Inspektorats für Notsituationen, Adrian Bucnar, sind „mehr als 300 Hektar Schilf und Trockenvegetation abgebrannt, unsere Einsatzkräfte müssen gegen die insgesamt 6 Brandherde ohne Löschautos und -geräte vorgehen, mit denen sie in der Sumpfgegend einfach nicht vordringen können“.

Der Gouverneur des Donaudeltas, Grigore Baboianu, gab an, dass der Brand zwar glücklicherweise nicht in einem Kerngebiet des Naturreservats um sich greift, in dem betroffenen Areal seien eher wirtschaftliche Schäden zu befürchten, nichtsdestotrotz seien bereits Hunderte Vögel verbrannt, darunter auch einige, die seltenen Vogelarten angehören und in der Gegend nisten. Zu Schaden sind auch die „Schildkröten, Amphibien und Reptile“ gekommen – „eben die Herpetofauna, die sich langsamer bewegt und sich folglich nicht schnell genug vor den Flammen retten kann“, so Baboianu.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass eine achtlos weggeworfene Zigarette oder eine Grillparty den Großbrand ausgelöst haben dürfte. Dennoch wird auch die Straftat von örtlichen Brandstiftern in Erwägung gezogen. Dafür kämen etwa die lokalen Tierzüchter in Frage.

Baboianu zufolge sollte der Zugang von Touristen zum Ökogebiet künftig stärker überwacht und notfalls auch limitiert werden – dieser Brand sei zweifelsfrei von menschlicher Hand entfacht worden, sooft er jedoch darauf hingewiesen habe, dass der Tourismus vor Ort strenger reglementiert werden sollte, sei er von den Einwohnern und auch den Medien sofort als touristenfeindlich beschimpft worden. Man müsse aber berücksichtigen, dass es Menschen gibt, die fahrlässig und unverantwortlich handeln, darauf gelte es in Zukunft mehr zu achten, kritisierte Baboianu.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: puncto.ro

Schlagwörter: Rumänien, Großbrand, Flächenbrand, Donaudelta, Naturschutzgebiet, Bio-Sphäre, Sümpfe, Sumpfgebiet, Vadu, Touristen, Ökogebiet, Vögel, Brandherd, Brandstifter