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Somalia: Kenia kündigt Offensive über Internet an

Meldung vom 03.11.2011

Die kenianische Regierung hat auf dem Internetportal „Twitter“ Angriffe auf weitere zehn Dörfer in Somalia angekündigt. Die Bewohner wurden gebeten, sich aus der Angriffszone zu entfernen. Die Flüchtlingsströme nach Äthiopien nehmen zu.

Das kenianische Militär hat die zehn Dörfer im Süden des Bürgerkriegslandes im Visier, da sie von Rebellen der radikalislamischen Al-Shabaab-Miliz beherrscht werden. Die Streitkräfte haben die Einwohner über den Onlinedienst Twitter geraten, sich in Sicherheit zu bringen.

„Die kenianischen Streitkräfte fordern jeden, der Verwandte und Freunde in den zehn Orten hat, dazu auf, diese entsprechend zu warnen“, lautete es in der über das Internet verbreiteten Nachricht. Gleichzeitig teilte die Übergangsregierung in Mogadischu mit, somalische und kenianische Truppen hätten gemeinsam einen Angriff der Miliz in Südsomalia erfolgreich zurückgeschlagen.

Bei den Gefechten seien 36 Rebellen umgekommen, sagte ein somalischer Militärsprecher. Ein Al-Shabaab-Kommandeur verbreiteten hingegen die Nachricht, die Extremisten hätten einen kenianischen Militärtransporter zerstört, wobei zahlreiche Soldaten getötet wurden.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen berichtete, dass wegen der Gefechte im Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern nun immer mehr hungernde Somalier in Äthiopien statt in Kenia Zuflucht suchten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, faz.net

Schlagwörter: Somalia, Offensive, Internet, Warnung, Ankündigung, Angriff, Flüchtlinge, Al-Shabaab, Rebellen, Twitter