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Sudan: Rebellen nehmen Dutzende Chinesen als Geiseln

 
Meldung vom 01.02.2012

In der ölreichen sudanesischen Krisenregion Süd-Kordofan haben Rebellen nach eigenen Angaben 29 chinesische Staatsangehörige und neun Soldaten entführt. Die Chinesen waren als Arbeiter eines Straßenbauprojekts im Sudan, erklärte ein Rebellensprecher. Die Rebellen überfielen einen Armeekonvoi zwischen den Ortschaften Raschad und al-Abbassija im Nordosten der Region und verschleppten dabei die Chinesen und die Soldaten. Die Chinesen seien „in sicheren Händen“, versicherte der Sprecher. Keiner von ihnen sei zu Schaden gekommen.

Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking bestätigte, es würden chinesische Staatsbürger im Sudan vermisst, nachdem Rebellen das Lager einer chinesischen Firma gestürmt hätten. Eine genaue Zahl gab er nicht an. Xinhua zitierte aber einen Mitarbeiter der chinesischen Botschaft in Khartum mit den Worten, es gehe dabei um mehr als 20 Chinesen.

China ist ein wichtiger Sponsor des Sudan und pflegt enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem afrikanischen Land. So gilt China als größter Investor im sudanesischen Ölsektor. Das Land ist der größte Abnehmer des sudanesischen Öls und ein wichtiger Waffenlieferant.

In Süd-Kordofan ist es seit Juni zu schweren Gefechten gekommen, bei denen es hunderte Tote gegeben haben soll. Der sudanesische Bundesstaat grenzt an den Südsudan, der sich im Juli vom Norden unabhängig gemacht hat. Khartum beschuldigt den Südsudan, die Rebellen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) in Süd-Kordofan zu unterstützen.

Inzwischen hat Peking die sofortige Freilassung der im Sudan gefangen genommenen 29 chinesischen Arbeiter verlangt. China appelliert an alle Seiten, sich zurückzuhalten, damit die Sicherheit der Geiseln gewährleistet werde. Das erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. China habe ein Krisenteam in den Sudan losgeschickt, das die Lage entschärfen soll.


Video-Beiträge zu diesem Thema

 Dutzende chinesische Arbeiter in Afrika entführt




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „AFP“, afp.com

Schlagwörter: Sudan, Chinesen, Verschleppte, Entführung, Geiseln, Geiselhaft, Sponsor, Geldgeber, Investor, Sudanesische Volksbefreiungsarmee, Süd-Kordofan, China, Peking, Straßenbau, Raschad, Rebellen