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Nicaragua: Drastische Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel

Meldung vom 25.07.2008

Die massiven Erhöhungen der Rohstoffpreise treffen besonders hart die Menschen in ärmeren Ländern. Auch Nicaragua leidet unter den hohen Preisen von Grundnahrungsmitteln wie Reis und Bohnen.

Kostete ein Libre Reis – knapp ein halbes Kilo – früher noch 7 Cordobas (etwa 25 Cent), müssen jetzt 12 Cordobas dafür bezahlt werden. Am schwersten zu schaffen macht den Menschen der Preisanstieg bei Bohnen von ehemals 7 auf heute 15 Cordobas. Bohnen und Reis sind die Grundnahrungsmittel der Nicaraguaner.

Die Situation verschlechtert sich täglich, da der Ölpreis – und folglich auch der aller anderen Produkte – weiter ansteigt. Überdies werden trotz der starken Inflation die Gehälter nicht erhöht.

Am stärksten betroffen sind die Armen. Denn sie können sich nur entweder Reis oder Bohnen leisten und müssen jeweils auf das Andere verzichten. Doch selbst diejenigen, die mit dem eigenen Einkommen bisher ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten, gelangen nun an ihre Grenzen. Mit jedem weiteren Tag steht ihnen weniger Geld für Nahrungsmittel zur Verfügung. Zahlreiche Menschen hungern; die Situation ist ernst. Mit den Preiserhöhungen steigt auch die Kriminalitätsrate.

Die Situation im Land trifft insbesondere die Stadtbevölkerung, da hier keine Möglichkeit besteht, selbst Lebensmittel anzubauen oder Vieh zu halten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Neue Westfälische“, nw-news.de