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Uganda: Premierminister äußert sich zur Internet-Jagd auf Kony

 
Meldung vom 19.03.2012

Ugandas Ministerpräsident Amama Mbabazi hat die Internet-Kampagne zur Jagd auf den ugandischen Rebellenführer Joseph Kony als irreführend bemängelt. Der Regierungschef ergriff über das Internetportal YouTube das Wort. Genau über dieses Medium wurde das umstrittene Video der US-Organisation Invisible Children bis Sonntag, den 18.03.2012, bereits fast 82 Millionen Mal angeklickt. Der Film verdeutliche zwar auf eindrucksvolle Weise, dass das Leiden Unschuldiger bei anständigen Menschen weltweit Mitleid und Engagement auslöse. Das Video verbreite aber den falschen Eindruck, Kony befinde sich weiterhin in Uganda.

Experten gehen davon aus, dass sich Kony mit einigen hundert Rebellen in die Zentralafrikanische Republik zurückgezogen hat. Ugandische Truppen seien dem Rebellenführer auf der Spur, unterstrich der Ministerpräsident. „Joseph Kony ist tatsächlich ein übler Krimineller“, fügte Mbabazi hinzu. „Wir brauchen aber kein clever gemachtes Video auf YouTube, um uns dessen bewusst zu werden.“

Über Twitter lud der Regierungschef zudem Prominente wie Hollywood-Star George Clooney und Microsoft-Gründer Bill Gates ein, sich selbst einen Eindruck von Uganda zu verschaffen. Vor wenigen Tagen hatte Uganda bereits die Sorge geäußert, das Video könne Urlauber vertreiben und die Tourismusindustrie des ostafrikanischen Landes damit ruinieren. Mbabazis YouTube-Video wurde bis Sonntag rund 1.200 Mal heruntergeladen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Greenpeace Magazin“, greenpeace-magazin.de

Schlagwörter: Uganda, Ministerpräsident, Amama Mbabazi, Internet-Kampagne, YouTube, Video, Joseph Kony, Kony 2012, Tourismus