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Mexiko: Schweres Erdbeben – Tausende rennen aus ihren Häusern

 
Meldung vom 21.03.2012

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat ganz Mexiko erfasst. Im südlichen Bundesstaat Guerrero wurden 500 Häuser beschädigt, manche stürzten ein, in Mexiko-Stadt verfielen die Menschen in Hysterie. Barack Obamas Tochter Malia macht gerade im Süden Mexikos Ferien.

Der Erdstoß mit der Stärke 7,4 sei knapp 200 Kilometer östlich von dem Urlaubsort Acapulco im südlichen Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von 18 Kilometern ausgegangen, teilte das Geologische Institut der USA mit. Von dort gaben die Zivilschutzbehörden zahlreiche Gebäudeschäden und mehrere eingestürzte Häuser bekannt. Ein größerer Tsunami bleibe den Mexikanern aber erspart, teilte das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik mit.

Die Auswirkungen reichten bis in die Millionenstadt Mexiko-Stadt. In der Metropole, in dessen Ballungsraum rund 20 Millionen Menschen leben, schwankten Gebäude, Handy-Verbindungen wurden unterbrochen und der Verkehr stand still. In einer ersten Panik rannten Tausende Menschen auf die Straßen. Die Evakuierungen von Häusern liefen Augenzeugen zufolge aber zumeist strukturiert ab.

Die Telefonleitungen und die Stromversorgung waren vorübergehend zusammengebrochen. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Marcelo Ebrard, erklärte über den elektronischen Kurznachrichtendienst Twitter, er habe bei einem Hubschrauberflug über die Stadt keine Schäden festgestellt. Beim Einsturz einer Brücke im Norden der Hauptstadt habe aber ein Mensch Verletzungen davongetragen, berichtete der örtliche Radiosender Format 21.

Nach Angaben des Gouverneurs von Guerrero, Ángel Aguirre, wurden in der Region des Epizentrums mehr als 500 Häuser in Mitleidenschaft gezogen. Der Gouverneur des Bundesstaates Oaxaca, Gabino Cué, berichtete, in der Ortschaft Pinotepe nahe der Grenze Oaxacas zu Guerrero seien mehrere Gebäude angeschlagen und mindestens fünf Menschen zu Schaden gekommen, einer von ihnen schwer. Ein Polizist sei von einem herab fallenden Schutzdach verletzt worden. Weder in Guerrero noch im benachbarten Bundesstaat Oaxaca seien Menschen gestorben. In der Stadt Ometepec wurden Notunterkünfte eröffnet.

Das Beben war das heftigste seit der Erschütterung von 1985. Bei dem Beben der Stärke 8,0 starben in Mexiko-Stadt trotz großer Entfernung zum Epizentrum nach offiziellen Angaben 6.000, nach Angaben von Rettungskräften bis zu 30.000 Menschen. In dem damals schwer zerstörten Bezirk Roma waren nach dem aktuellen Beben zunächst nur kleinere Schäden erkennbar, wie Reporter meldeten.

Während des Erdbebens hielt sich auch die älteste Tochter von US-Präsident Barack Obama in der betroffenen Region auf. Die 13-jährige Malia, die derzeit mit einer Gruppe von Freunden im Süden Mexikos Ferien macht, sei aber gesund und munter und habe sich zu keiner Zeit in Gefahr befunden, lautete die Aussage aus dem Weißen Haus.

Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke des Bebens zunächst mit 7,9 angegeben und dann auf 7,4 verbessert. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón redete unter Berufung auf das mexikanische seismologische Institut von einem Beben der Stärke 7,8. Die Erschütterungen währten mehreren Quellen zufolge mindestens fünf Minuten lang.

Mexiko wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Erst am 10. Dezember 2011 hatte die Erde in Guerrero gebebt, damals erreichte die Skala einen Wert von 6,5. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de

Schlagwörter: Mexiko, Erdbeben, Beben, Naturkatastrophe, Erschütterung, Skala, Richterskala, 7.4, Mexiko-Stadt, Guerrero, Tsunami, Telefonleitungen, Acapulco, Malia Obama, Weißes Haus, Erdbebenwarte