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Mexiko: Papst will Kampf gegen Drogenmafia unterstützen

 
Meldung vom 26.03.2012

Papst Benedikt XVI. ist zu Besuch in Mexiko. Bei einem Open-Air-Gottesdienst hat der Papst die moralische Aufgabe der Kirche unterstrichen, die Bevölkerung gegen Drogenkartelle zu immunisieren. Hunderttausende Gläubige hießen den Papst freundlich willkommen.

Papst Benedikt XVI. hat bei seiner Ansprache in Mexiko versprochen, das Land im Kampf gegen Drogenbanden zu stärken. „Wir müssen alles tun, dieses zerstörerische Böse zu bekämpfen, das sich gegen die Menschheit und die Jugend richtet“, erklärte er im Hinblick auf die blutigen Kämpfe der Drogenmafia, bei denen Zehntausende Menschen starben.

Zur Rolle der Kirche bei der Bekämpfung der Drogenkartelle meinte Benedikt XVI.: „Es ist die Aufgabe der Kirche, das Gewissen zu bilden, zur moralischen Verantwortung anzuhalten und das Böse zu entlarven, die Vergötterung des Geldes zu demaskieren, die den Menschen versklavt, und die falschen Versprechen der Drogen, ihre Lügen und der damit verbundene Betrug.“

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Mexiko bei Machtkämpfen von Drogenbanden und Auseinandersetzungen mit der Polizei mehr als 50.000 Menschen umgebracht. Staatschef Felipe Calderón teilte mit, der Besuch des Papstes sei eine „Geste der Solidarität mit unserem Volk, die wir nie vergessen werden“.

Bei seinem ersten Besuch im überwiegend katholisch geprägten Mexiko versammelten sich mehr als 700.000 Christen, um den Papst zu empfangen. Die Menschen hatten sich entlang der 35 Kilometer langen Strecke durch die Stadt León aufgestellt, in der das Kirchenoberhaupt von Präsident Calderón begrüßt wurde.

In León wurde am Sonntag, den 25.03.2012 ein Gottesdienst unter freiem Himmel veranstaltet, bei dem ebenfalls Hunderttausende Menschen eingeladen waren. Es ist die 23. Auslandsreise des Papstes, aber erst sein zweiter Besuch in Lateinamerika, wo er im Jahr 2007 Brasilien besuchte. Benedikts Vorgänger, Papst Johannes Paul II., reiste fünf Mal nach Mexiko.

Im Anschluss an seine Mexikoreise wird Benedikt XVI. als zweiter Papst überhaupt dem kommunistischen Inselstaat Kuba einen Besuch abstatten. Auf dem Flug nach Mexiko hatte der Papst die marxistische Ideologie der Führung in Kuba als nicht mehr zeitgemäß bemängelt. So wie die Ideologie einst aufgefasst wurde, entspreche sie heute nicht mehr der Realität, meinte er.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Die Zeit Online“, zeit.de

Schlagwörter: Mexiko, Papst, Benedikt XVI, Felipe Caldéron, León, Gottesdienst, Empfang, Drogenkartelle, Drogenkrieg, Kuba, Kommunismus, Katholische Kirche, Gläubige, Christen