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Kenia: Erdrutsch begräbt Slumbewohner

 
Meldung vom 05.04.2012

Ein Erdrutsch bei einem Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi hat mehrere Menschen unter sich begraben. So schnell wie möglich begannen die Rettungsarbeiten am Mittwoch, den 04.04.2012., um die Verschütteten zu bergen. Nach dem Erdrutsch in Mathare, einem der größten Elendsviertel von Nairobi, werden zahlreiche Bewohner noch vermisst.

Mindestens vier Menschen sollen durch die rutschenden Erdmassen, herabgestürzten Felsbrocken und Erdklumpen getötet worden sein. Viele der Blechhütten und Zeltbehausungen wurden dem Erdboden gleichgemacht und behinderten daher die Rettungsarbeiten, wie ein Anwohner bezeugt: „Es ging um die ersten drei Reihen. Wir konnten drei Menschen aus der ersten Reihe retten, aber wir wissen nicht, wie es in Reihe zwei und drei aussieht. Es sind noch immer so viele Menschen verschüttet.“

Kurz vor der Morgendämmerung lösten sich Steine, Geröll und Schlamm von einem Hang am Rande des Slums und stürzten herab. Viele Menschen rannten los, um dem Erdrutsch zu entfliehen. Andere wühlten verzweifelt mit ihren bloßen Händen in den Trümmern und dem Schlamm, um die Verschütteten zu befreien. Später kamen die Feuerwehr, das Rote Kreuz und offizielle Rettungskräfte der Regierung mit schwerer Technik hinzu.

In der Region entladen sich immer wieder heftige Regengüsse nach langer Dürreperiode. Viele Bewohner hier werden regelmäßig dazu ermahnt, in höhere Lagen umzuziehen, nicht zuletzt, um sich nicht dem Risiko von Überschwemmungen auszusetzen.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Stern“, stern.de

Schlagwörter: Kenia, Erdrutsch, Slum, Slumbewohner, Verschüttete, Tote, Bergung, Rettung, Mathare, Trümmer, Regen, Niederschlag, Elendsviertel, Nairobi, Erdmassen