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Südsudan: Ägypten will vermitteln

Meldung vom 16.04.2012

Ägypten hat sich bereit erklärt, zwischen dem Sudan und dem Südsudan zu vermitteln. Die kriegerischen Auseinandersetzungen um die Grenzregion und um das wichtige Ölfeld Heglig beunruhigen auch alle Nachbarstaaten. Nun soll der ägyptische Außenminister als Vermittler die Spannungen zwischen den Staaten schlichten.

Angesichts der neuen Kämpfe zwischen dem Sudan und Südsudan um ein wichtiges Ölfeld hat Ägypten angeboten, die Vermittlerrolle zu übernehmen. Außenminister Mohammed Kamel Amr kam am Sonntag, den 15.04.2012, nach Khartum mit dem Ziel, die Spannungen an der Grenze einzudämmen. Der Sudan ist allerdings erst zu einer Verhandlung mit dem Nachbarland bereit, wenn sich dessen Streitkräfte aus der umkämpften Heglig-Region zurückziehen. Zuvor bestehe keine Gesprächsbereitschaft, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Suna den sudanesischen Präsidenten Omar Hassan al-Baschir nach einem Gespräch mit dem ägyptischen Außenminister.

Truppen des Südsudan hatten wenige Tage zuvor das Heglig-Ölfeld besetzt. Dort pumpen Erdölanlagen des Nordsudans normalerweise etwa die Hälfte der gesamten Tagesproduktion von 150.000 Barrel nach oben. Die sudanesische Armee kündigte ihren Einmarsch in die abgelegene Region an. Ein Sprecher der südsudanesischen Regierung teilte mit, sudanesische Militärflugzeuge hätten die gesamten Ölfeld-Anlagen zerbombt.

Bereits am Samstag starben bei Angriffen der sudanesischen Armee auf die Stadt Bentiu im Grenzstaat Unity nach Behördenangaben mindestens fünf Zivilisten, sechs Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der UN flohen zwischen Ende März und dem 8. April rund 10.000 Menschen aus der umstrittenen Grenzregion. Die Bewohner hätten sich aus „verschiedenen Orten zurückgezogen, darunter aus der Stadt Heglig und aus anderen Gebieten weiter im Norden“, so die Angaben der UN.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Handelsblatt“, handelsblatt.com

Schlagwörter: Südsudan, Heglig, Ägypten, Vermittler, Ölfeld, Krieg, Nachbarstaaten, Grenzgebiet, Luftangriffe, Besetzung, Öl, Bombardement, Mohammed Kamel Amr, UN, Flüchtlinge