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Indien: Fähre gesunken – Mehr als 100 Tote

 
Meldung vom 02.05.2012

In dem indischen Bundesstaat Assam ist es zu einem Schiffsunglück gekommen: Eine Flussfähre mit 350 Menschen an Bord ist von einem Sturm erfasst worden und in zwei Teile geborsten. Über 100 Passagiere sind ertrunken. Doch viele schafften es an das rettende Ufer. In Indien sind die meisten öffentlichen Verkehrsmittel hoffnungslos überfüllt und daher auch größeren Risiken ausgesetzt.

Nach dem schweren Unglück einer überfüllten Fähre im Nordosten Indiens sind bereits mehr als hundert Tote gefunden worden. Rettungskräfte hätten gemeinsam mit Dorfbewohnern 105 Leichen aus dem Fluss Brahmaputra gezogen, erklärte der Polizeichef des Bezirks Dhubri im Bundesstaat Assam, P.C. Haloi. Rund hundert Menschen gelten noch als vermisst. Sturm und heftiger Regen behinderten die Arbeit der Rettungskräfte, ergänzte der Verkehrsminister von Assam, Chandan Brahma.

Die mit rund 350 Männern, Frauen und Kindern überfüllte Doppeldecker-Fähre war bei schwerem Sturm in zwei Teile auseinander gebrochen. Rund 150 Menschen gelang es, an Land zu schwimmen oder gerettet zu werden. Das Schiff verfügte nicht über Rettungsringe. Ein Augenzeuge berichtete, er habe gesehen, wie nach dem Unglück Passagiere von dem Strom fortgeschwemmt wurden, da die Strömung sehr stark gewesen sei. Der Brahmaputra ist allgemein ein gefährlicher reißender Strom.

Indiens Premierminister Manmohan Singh zeigte sich betroffen und beklagte eine „Tragödie“. Er sei „schockiert und voller Trauer“ angesichts der Verluste von Menschenleben, sagte er. Die Regierung in Neu Delhi habe den Behörden von Assam Unterstützung bei den Rettungsmaßnahmen versprochen. Schnell nach dem Vorfall trafen nach Angaben des Regierungschefs von Assam, Tarun Gogoi, bereits Soldaten und Grenzbeamte mit Booten ein. Das schlechte Wetter habe den Einsatz jedoch verlangsamt. Durch das Unwetter in der Region knickten auch zahlreiche Bäume ein. Dadurch waren auch einige zum Unglücksort führende Straßen nicht befahrbar.

Das Unglück wird angesichts der zu erwartenden höheren Opferzahl als eines der schwersten in der jüngeren Geschichte Südasiens eingestuft. Im Oktober 2010 waren mindestens 79 muslimische Pilger gestorben, die mit einer überfüllten Fähre im indischen Bundesstaat Westbengalen auf Grund gingen. In Bangladesch kamen im März 138 Passagiere einer ebenfalls überfüllten Fähre ums Leben.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „n-tv“, n-tv.de

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