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Afghanistan: Opium-Handel floriert wieder

Meldung vom 09.07.2012

Leider währte die Eindämmung des Drogenhandels in Afghanistan nur kurze Zeit. Jetzt floriert der Opiumanbau wieder. Insgesamt legt der Missbrauch verbotener Substanzen in Entwicklungsländern zu. Und in Afghanistan steht der Opiumanbau gerade wieder in voller Blüte.

Drogenherstellung nimmt in den Entwicklungsländern zu, während der Konsum in den Industrieländern gleich hoch bleibt. Diese Ergebnisse präsentiert der Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen, der in New York veröffentlicht wurde.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), forderte am Welttag gegen Drogenmissbrauch ein gemeinsames Vorgehen über Grenzen hinweg. „Die Drogenproblematik ist ein globales Phänomen, dem grenzübergreifend begegnet werden muss“, so Dyckmans in Berlin.

Die UN-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) fand im Rahmen ihres Berichts einen weiteren wichtigen Trend heraus, nämlich dass weltweit immer mehr künstliche chemische Drogen konsumiert werden. In Afghanistan hat die Opiumproduktion nach einem Rückgang 2010 inzwischen mit 5.800 Tonnen wieder fast den hohen Stand früherer Jahre erreicht.

Der immer größere Drogenkonsum in den Entwicklungsländern und Schwellenländern sei alarmierend, kritisierte UNODC-Direktor Juri Fedotow. Auch in diesem Bereich würden sich diese Länder langsam den Industrieländern annähern. Inzwischen werden allein in China nach offiziellen Zahlen eine Million Heroinsüchtige registriert.

Der weltweite Drogenkonsum ist nach Daten der UNODC seit Jahren etwa gleichbleibend. 27 Millionen Menschen sind drogenabhängig – einer von je 200 Erdbewohnern. Knapp zehnmal so viel verwenden ab und zu Drogen. 200.000 Menschen kommen jedes Jahr durch die Folgen ums Leben.

Der UN-Experte stellte den 100 Seiten umfassenden Bericht am Welttag gegen Drogenmissbrauch der UN-Versammlung in New York vor. „Illegale Drogen verstärken die Kriminalität, untergraben die Menschenrechte und sind ein erhebliches Gesundheitsrisiko“, unterstrich er. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte: „Drogenmissbrauch und illegaler Drogenhandel haben weiterhin eine sehr negative Auswirkung auf die Entwicklung und Stabilität in aller Welt.“




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „N24“, n24.de

Schlagwörter: Afghanistan, Drogenhandel, Welttag gegen Drogenmissbrauch, Bericht, Drogenabhängigkeit, Opium, Opiumproduktion, Opiumhandel, Opiumanbau, chemische Drogen, Menschenrechte, Ban Ki Moon, Drogenkonsum, New York, UN, Drogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans
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