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Somalia: Kinder in der Schule des Terrors

Meldung vom 14.08.2012

Die islamistische Al-Schabaab-Miliz entführt in Somalia Kinder, um sie zu Selbstmordattentätern zu drillen. Die Afrikanische Union stürmte im Juli eine Kinderschule für Selbstmord-Terroristen. Dort bot sich den Soldaten ein schlimmer Anblick: 7-jährige Jungs saßen in Ketten auf ihren Matratzen. Es wurde deutlich, dass die Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen wurden.

Die meisten Jungs sind noch nicht einmal 10 Jahre alt, doch sie sollen zum wirksamsten Instrument der Islamisten im Kampf gegen die verhasste Regierung werden. Die Terroristen haben zahlreiche Kinder verschleppt, um sie in Schulen zu Selbstmordattentätern heranzuziehen.

Fotos, die im Juli veröffentlicht wurden, nachdem Soldaten der Afrikanischen Union eine solche Schule in der Nähe von Mogadischu besetzten, zeigen kleine Jungen auf Matratzen sitzend, die Füße in Ketten gelegt. Ihre Eltern haben keine Ahnung, was mit ihnen passiert ist. Die Kinder werden entführt, dann einer Gehirnwäsche unterzogen. Ihnen wird eingetrichtert, sie kämen ins Paradies, wenn sie sich als Selbstmordattentäter opferten. Die Lehrer werben um sie mit Süßigkeiten und laden sie dazu ein, den Koran zu studieren, berichtet das Nachrichtenportal Somalia Report.

Doch ihr wichtigstes Unterrichtsfach beschränkt sich darauf, den Kindern beizubringen, wie man Selbstmordanschläge im Westen verübt. Die Schule in Waxar Ade, im Norden Mogadischus, haben die Soldaten der Afrikanischen Union bereits im Juli in ihre Kontrolle gebracht. Die al-Schabaab-Miliz unterhielt diese Einrichtung.

Für Kinder ist die Situation in Somalia unerträglich. Bereits im Februar 2012 hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch einen schockierenden Bericht präsentiert. „Für Kinder gibt es keine Sicherheit in Somalia“, warnt die HRW-Beauftragte Zama Coursen-Neff darin. Weiter ist zu lesen: „Die Al-Schabaab entführen Kinder aus ihren Familien und ihren Schulen, sie zwingen sie, zu kämpfen, vergewaltigen oder zwangsverheiraten sie.“ Der Menschenrechtsreport stütz sich auf 164 Interviews mit somalischen Kindern, darunter 21 Kinder, denen die Flucht vor den Milizen gelungen ist.

Ein 15-jähriger Junge bezeugt den HRW-Mitarbeitern: „Von all meinen Klassenkameraden – mehr als 100 Jungen – konnten nur zwei entkommen, der Rest wurde getötet.“

Die Strategie der Terroristen, Kinder für Selbstmordanschläge zu instrumentalisieren, ist schon alt. In Pakistan und Afghanistan wurden immer wieder Lager der radikal-islamischen Taliban aufgedeckt, in denen Kinder für den „Heiligen Krieg“ trainiert werden. Man hämmert ihnen ein, sie täten gute Dinge und würden in den Himmel kommen, wenn sie nur den Sprengsatz zündeten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Bild“, bild.de

Schlagwörter: Somalia, Terror, Selbstmordattentat, Kinder, Selbstmordattentäter, Schule, Mogadischu, Al-Schabaab-Miliz, Islamisten, Gehirnwäsche, entführt, Sprengsatz, Koran, Menschenrechte, Kinderrechte, Afrikanische Union, Waxar Ade, Unterricht, Töten, Anschläge, Bombe