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Uganda: Hubschrauber auf dem Weg nach Somalia verschollen

Meldung vom 14.08.2012

Der Sturm auf die somalische Hafenstadt Kismayo steht unmittelbar bevor. Es ist die letzte große Stadt, die in der Hand der Islamisten ist. Die Afrikanische Union mobilisiert daher ihre Streitkräfte. Uganda hat vier ugandische Militärhubschrauber angefordert. Auf dem Flug nach Somalia sind drei von ihnen verschwunden. Am Mount Kenia verliert sich die Spur. Erst war völlig unklar, was passiert ist.

Drei ugandische Militärhubschrauber sind bei einem Flug nach Somalia über Kenia verschollen. Von vier Helikoptern, die in Uganda abhoben, sei nur einer in Garissa im Osten Kenias gelandet, erklärte ein kenianischer Militärsprecher. Die anderen drei seien offenbar am Boden in der Region von Mount Kenia notgelandet. Einer der Piloten habe per Funk Kontakt mit der kenianischen Armee aufgenommen und Hilfe angefordert. Ein Suchtrupp sei in die Region losgeschickt worden, aber schlechtes Wetter erschwere die Rettungsarbeiten.

Das Verschwinden der Hubschrauber gibt den Behörden ein Rätsel auf: Es gab keine Angaben darüber, ob die Helikopter vom Modell MI-24 abgeschossen wurden oder ob technische Probleme vorlagen. Auch über das Schicksal der Besatzung weiß niemand etwas. Informationen darüber, wie viele Besatzungsmitglieder an Bord der Hubschrauber waren, konnten nicht in Erfahrung gebracht werden.

Die vier Hubschrauber seien nach Somalia gestartet, um dort die Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) bei ihrem Vorgehen gegen die somalische Schabaab-Miliz zu stärken. Die Helikopter hatten offiziellen Angaben zufolge am Sonntag, den 12.08.2012, die Basis in der ugandischen Stadt Entebbe verlassen.

Die ugandische Luftwaffe hatte Mitte der vergangenen Woche entschieden, dass Transport- und Kampfhubschrauber eingesetzt würden, um die AU-Mission in Somalia zu unterstützen. Die AU-Truppen, die auch aus Soldaten aus Kenia und Burundi bestehen, bereiten sich angeblich auf eine Offensive noch vor dem 20. August auf die zweitgrößte somalische Stadt Kismayo vor.

Uganda hat – als größter Truppensteller bei der Mission in Somalia – bereits in der Vergangenheit die Racheaktionen der al-Schabaab zu spüren bekommen: 2010 verübte die Miliz, die Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Kaida unterhält, in der ugandischen Hauptstadt Kampala einen Selbstmordanschlag, bei dem mehr als 70 Menschen in den Tod gerissen wurden.

Inzwischen sind in Kenia die ausgebrannten Wracks der abgestürzten Hubschrauber entdeckt worden. Die Helikopter seien von einem Flugzeug aus im bergigen Regenwaldgebiet um das Mount-Kenya-Massiv ausfindig gemacht worden, sagte ein Sprecher der kenianischen Armee. Über das Schicksal der zehn Soldaten, die sich an Bord der beiden Hubschrauber befanden, weiß man noch nichts. „Die Rettungsbemühungen gehen weiter“, versicherte der Sprecher.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Uganda, Hubschrauber, Helikopter, Mount Kenia Massiv, Afrikanische Union, Offensive, Kismayo, Rettung, Rettungsmannschaft, Wracks, Regenwald, Garissa, Streitkräfte, Al-Schabaab-Miliz, Absturz, Notlandung, verschwunden, verschollen