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Südafrika: Deutschland fördert Klimaschutz und Energiegewinnung

Meldung vom 06.09.2008

Klimaschutz und nachhaltige Energien sowie Regierungsführung und öffentliche Verwaltung sind die Bereiche, in denen deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Südafrika geleistet werden soll. Insgesamt 88,5 Millionen stellt die Bundesregierung in diesem und im kommenden Jahr dafür bereit. So lautet die jüngste Vereinbarung der deutsch-südafrikanischen Regierungsverhandlungen in Pretoria.

Neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wirken auch das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesforschungsministerium (BMBF) an der Umsetzung der Entwicklungshilfe-Projekte mit.

Südafrika spielt als Ankerland eine wichtige Rolle bei der Entwicklung in der Region des südlichen Afrikas. Auch im Hinblick auf globale Herausforderungen, wie zum Beispiel dem Klimaschutz, nimmt Südafrika eine zentrale Stellung ein. Mit dem Schwerpunkt Klimaschutz und nachhaltige Energien soll ein Beitrag zur Minderung des globalen Klimawandels geleistet werden.

Um die Fußballweltmeisterschaft 2010 so auszurichten, dass das Klima nicht schädlich beeinflusst wird, hat die südafrikanische Regierung um Unterstützung nach dem deutschen Vorbild der so genannten „Green Goal“-Initiative 2006 gebeten. Nach diesem Konzept sollen beispielsweise öffentliche Verkehrs- und Abfallsysteme aufgebaut werden.

Zudem soll die südafrikanische Energiegewinnung effizienter werden. Daür sollen veraltete Kohlekraftwerkstechnologien erneuert werden. Da Südafrika Hauptenergielieferant für viele Länder im südlichen Afrika ist, unterstützt eine effizientere Energiegewinnung in Südafrika auch die stabile Energiezufuhr und Entwicklung in der gesamten Region.

In der Regierungsführung und öffentlichen Verwaltung ist vor allem vorgesehen, die lokalen Regierungen und Verwaltungen zu stärken. Das soll durch Reformen im öffentlichen Dienst und Korruptionsbekämpfung erreicht werden. Außerdem subventioniert die Bundesregierung Maßnahmen zur kommunalen Gewaltprävention durch Kinder- und Jugendfußball.

Um die Zusammenarbeit und regionale Entwicklung im südlichen Afrika zu fördern, unterstützt die Bundesrepublik in Südafrika auch die so genannte Dreieckskooperation. Mit dieser Kooperation wird bezweckt, gemeinsam mit Südafrika Entwicklungsprojekte in einem anderen afrikanischen Land umzusetzen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit“, bmz.de (Pressemitteilung)