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Afghanistan: Hunderte Soldaten inhaftiert oder entlassen

Meldung vom 07.09.2012

In Afghanistan sind Hunderte Sicherheitskräfte ins Gefängnis gekommen oder wurden entlassen. Wie das Verteidigungsministerium in Kabul angab, hat sich bei den Betroffenen der Verdacht erhärtet, dass sie Kontakte zu den Taliban unterhalten. „In einigen Fällen hatten wir Beweise, in anderen einen Verdacht“, vermittelte ein Sprecher. Dokumente der Verdächtigen seien entweder unvollständig oder gefälscht gewesen.

Das Ministerium machte keine Detailangaben darüber, ob die Soldaten aus den Taliban-Hochburgen im Süden und Osten stammten. Grund für die Verhaftungen ist die zunehmende Zahl der Angriffe von afghanischen Aufständischen in Uniform auf NATO-Truppen. In diesem Jahr wurden schon 45 ausländische Soldaten dabei umgebracht.

Die Übergriffe afghanischer Sicherheitskräfte auf ihre ausländischen Verbündeten versetzten die Regierung in Kabul in Sorge, gab der Ministeriumssprecher bekannt. Präsident Hamid Karzai habe sich zum Ziel gesetzt, alle Mitarbeiter der afghanischen Sicherheitskräfte überprüfen zu lassen. Wegen der Zunahme der Angriffe verlangte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen von Karzai eine gezielte Intervention.

Die US-Armee pausiert wegen der jüngsten Angriffe die Ausbildung von etwas 1.000 Polizeirekruten. Den für 2014 vorgesehenen Abzug will die NATO eigenen Angaben zufolge wegen der tödlichen Vorfälle allerdings nicht vorverlegen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „ARD-Nachrichten online“, ard.de

Schlagwörter: Afghanistan, Soldaten, Sicherheitkräfte, inhaftiert, Entlassung, Maulwürfe, Taliban, NATO, ISAF, Hamid Karzai, Anders Fogh Rasmussen, Ausbildung, Abzug, 2014, Uniform, Kabul, Dokumente