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Somalia: Der Kampf um Kismayo hat begonnen

 
Meldung vom 27.09.2012

Der Kampf um Kismayo, die letzte Hochburg der al-Schabaab-Miliz in Somalia, hat begonnen. Die kenianische Marine hat Stellungen der radikal-islamistischen al-Schabaab Miliz in der somalischen Hafenstadt Kismayo angegriffen. Wie ein Sprecher des Militärs mitteilte, war es Ziel des Angriffes, eine mögliche Bodenoffensive auf den Rückzugort der Rebellen einzuleiten. Bereits am Dienstag, den 25.09.2012, hatte Kenias Luftwaffe Bomben auf die südöstliche Hafenstadt geworfen.

Die kenianischen Soldaten sind Teil der von der Afrikanischen Union aufgestellten Friedenstruppe AMISOM, in die auch Soldaten aus Uganda, Burundi und Dschibuti eingegliedert sind. Ziel der Mission ist es, zusammen mit der somalischen Regierung die Sicherheit und staatliche Autorität aufzurichten, die insbesondere durch die al-Schabaab Miliz behindert wird. Die radikal-islamistischen Rebellen, die Verbindungen zu der Terrororganisation al-Kaida pflegen, hatten zeitweise weite Teile Zentral- und Südsomalias unter ihrer Herrschaft.

Kismayo ist der letzte wichtige Rückzugsort der al-Schabaab. Bei den Angriffen der Luftwaffe und der Marine wurden Stellungen der Rebellen nahe des Hafens beschossen. Ein Warenhaus sowie ein Waffenlager sollen in Schutt und Asche gelegt worden sein. Anwohner vor Ort schilderten die Angriffe aus ihrer Perspektive und berichteten von mehreren schweren Explosionen in der Nähe des Anlegers.

Die kenianischen Bodentruppen haben sich derzeit etwa 40 bis 50 Kilometer südlich der Hafenstadt in dem Ort Jana Cabdallah formiert. Der Sprecher des Militärs, Cyrus Oguna, verkündete, dass es noch keinen genauen Termin für die Stürmung der Stadt gebe: „Sobald die Zeit reif ist, werden sie nach Kismayo einmarschieren“, erklärte Oguna.






Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: africa-travel.de

Schlagwörter: Somalia, Kismayo, Luftangriff, Bombardierung, Amisom, Al-Schabaab-Miliz, Bomben, Stürmung, Vormarsch, Stellung, Luftwaffe, Bodentruppen, Jana Cabdallah