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Südafrika: Südafrikas Polizei im Zwielicht

Meldung vom 08.11.2012

Bei den Kämpfen in Südafrika, die sich streikende Bergarbeiter mit Polizisten geliefert haben, soll die südafrikanische Polizei angeblich hinterher den Tatvorgang manipuliert haben. Neueste Fotos wollen belegen, dass die Beamten Waffen neben Leichen von Minenarbeitern gelegt und Aufnahmen des Tatorts offenbar zur eigenen Entlastung verändert haben.

Nach dem Massaker an 34 streikenden Bergarbeitern in der südafrikanischen Marikana-Platinmine erhebt ein Untersuchungsausschuss nun schwere Beschuldigungen gegen die Einsatzleitung: Mehrere Bilder, die die Polizei den Ermittlern zur Verfügung stellte, sollen manipuliert worden sein.

Auf zwei unmittelbar nach dem blutigen Polizeieinsatz entstandenen Aufnahmen sind die Leichen unbewaffneter Bergleute abgebildet. Etwas später entstandene Bilder zeigen die gleichen Körper, allerdings wurden auf diesen Fotos eine Machete mit gelbem Plastikgriff und mehrere Speere hinzugefügt.

Der Polizist Apollo Mohaki, der an der Spurensicherung beteiligt war, sagte vor dem Ausschuss er könne sich selbst nicht erklären, wie die Waffen zu den Leichen gelangt seien. Sein Anwalt mutmaßte, die Waffen seien möglicherweise zeitweise an die Seite gelegt worden, um Sanitätern den Weg frei zu räumen, die Erste Hilfe leisten wollte.

Der Fall erschüttert seit Monaten ganz Südafrika. Augenzeugen des Polizeieinsatzes und Opferanwälte, die Zugang zu Obduktionsberichten haben, behaupten zudem, die Beamten hätten fliehenden Bergarbeitern in den Rücken geschossen. Ein kürzlich veröffentlichtes Video zeigt Polizisten, die neben den Toten Witze machen und lachen. Die Polizei rechtfertigt sich damit, sie habe zum Selbstschutz Waffengewalt angewandt.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Südafrika, Streik, Bergarbeiter, Minen, Polizei, Massaker, Bergleute, Minenarbeiter, Tote, Fotos, Manipulation, Spurensicherung, Tatort, Untersuchung, Untersuchungsausschuss