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Rumänien: Kein weiteres Darlehen von der EU

Meldung vom 16.11.2012

Das Dreigespann aus Vertretern von Internationalem Währungsfonds (IWF), EU-Kommission und Weltbank hat Rumänien im Hinblick ihrer jüngsten Evaluierungsmission ein Nein für ein weiteres Darlehensabkommen erteilt. Zunächst müsste den Auflagen des laufenden Abkommens nachgekommen werden, forderten die internationalen Geldgeber.

Rumänien befindet sich derzeit in einem knapp 5 Milliarden Euro schweren Präventivabkommen mit dem IWF und der EU. Das Geld könnte das Land im Notfall abrufen, wurde bisher jedoch nicht beansprucht.

Doch hält der IWF Rumänien vorerst hin. Premier Ponta konnte der Troika nämlich nur ungemachte Hausaufgaben vorweisen. Der Sozialist hatte sich monatelang nur mit dem Macht- und dann dem Wahlkampf befasst, da in Rumänien Anfang Dezember Parlamentswahlen stattfinden.

Die Arbeit an Strukturreformen und der Privatisierung lag dementsprechend brach. IWF-Chefunterhändler Erik de Vrijer mahnte in einem Gespräch mit dem Staatspräsidenten, dass „beim Nichtstun auch nichts herausspringen kann“. Traian Basescu stellte in Aussicht, dass die Auflagen nach den Wahlen zügig erfüllt werden könnten.

Zu allem Unglück hat das Land im kommenden Jahr an den IWF eine große Tranche Geld für den 2010 aufgenommenen Milliarden-Notkredit zu zahlen – nämlich 5,1 Milliarden Euro. Rumänische Analysten sehen daher schwarz: 2013 wird für das Land ein Horrorjahr.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Wiener Zeitung“, wienerzeitung.at

Schlagwörter: Rumänien, EU, Internationaler Währungsfonds, EU-Kommission, Weltbank, Kredit, Darlehen, Reformen, Hausaufgaben, Absage, Zinsen, Notkredit, Wirtschaft, Victor Ponta, Traian Basescu