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Südsudan: Kirche bombardiert

Meldung vom 03.12.2012

Die sudanesische Luftwaffe hat in den Nuba-Bergen Bomben auf eine katholische Kirche abgeworfen. Das berichtete Bischof Macram Max Gassis von El Obeid. Allerdings habe die Kirche in Haban den Luftangriff ohne größere Schäden überstanden. Gassis erklärte: „Bombenagriffe sind hier alltäglich, und was mich besonders traurig macht, ist, dass auch die Weltkirche uns, die wir in den Nuba-Bergen leben, anscheinend vergessen hat.“

Die Menschen, die am meisten unter den Kämpfen zwischen Armee und den Rebellen der Gruppe SPLA in der Region Südkordofan leiden, seien Zivilisten, so der Bischof. „Allein im November warf die sudanesische Luftwaffe insgesamt 330 Bomben ab. Dabei starben 36 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, und 22 wurden verletzt. Allein in diesem Monat wurden 30 Wohnungen und 92 Felder zerstört.“

In die Nuba-Berge dringe kaum internationale Hilfe vor, „einzige Hoffnung der Menschen“ sei die Kirche. „Wir helfen hier mit vier Ärzten und Chirurgen, davon sind zwei Amerikaner, ein Deutscher und ein Engländer“, erklärt der Bischof. Die einzige Gesundheitseinrichtung sei das von der Kirche unterhaltene Krankenhaus, das ursprünglich auf 80 Patienten ausgerichtet war und heute über 500 Betten verfügt.

Gebende Hände hilft Flüchtlingen aus den Nuba-Bergen mit Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Zeltplanen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Radio Vatikan“, radiovatikana.org

Schlagwörter: Südsudan, Bomben, Luftangriff, Nuba-Berge, Kirche, Haban, Zivilisten