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Afghanistan: 10 Polizisten sterben bei Selbstmordattentat in Kunduz

Meldung vom 28.01.2013

Noch in diesem Jahr will die Bundeswehr dem nordafghanischen Kunduz ganz den Rücken kehren. Stabilität herrscht in der Region aber immer noch nicht, das zeigt der jüngste Selbstmordanschlag, bei dem 10 Polizisten starben.

Beim ersten schweren Selbstmordanschlag in der nordafghanischen Stadt Kunduz seit mehr als vier Monaten hat ein Attentäter mindestens zehn Polizisten umgebracht. Unter den Opfern sind auch zwei hochrangige Beamte, darunter der örtliche Verantwortliche für Terrorbekämpfung. Nach Informationen des afghanischen Innenministeriums fuhr der Attentäter am Samstag, den 26.01.2013, mit einem Motorrad auf den belebten zentralen Platz der Stadt und zündete dort seine Sprengstoffweste. Nach Polizeiangaben erlitten mindestens 19 Menschen Verletzungen, darunter fünf Polizisten. Die Taliban zeigten sich für die Tat verantwortlich.

Die Bundeswehr ist am Rande der Stadt Kunduz immer noch in einem Feldlager stationiert, das trotz der instabilen Lage in der gleichnamigen Provinz noch in diesem Jahr geschlossen werden soll. Die NATO-geführte Afghanistan-Truppe ISAF will ihren offiziellen Kampfeinsatz Ende 2014 vollständig beenden. Bis dahin sollen die einheimischen Sicherheitskräfte im ganzen Land die Kontrolle übernommen haben.

In Kunduz und der Nachbarprovinz Baghlan sind in den vergangenen Jahren auch zahlreiche deutsche Soldaten Opfer geworden. Den bislang letzten Gefallenen in der Region musste die Bundeswehr vor mehr als eineinhalb Jahren registrieren. Zuletzt hatte ein Selbstmordattentäter in der Stadt Kunduz im September 2012 zehn Polizisten und sechs Zivilisten getötet.

Bei zwei Sprengstoffanschlägen in Südafghanistan wurden am Wochenende mindestens 13 Menschen umgebracht, darunter elf Polizisten. Der Polizeichef der Provinz Kandahar teilte mit, am Vorabend sei ein Polizeikonvoi in Kanadahar-Stadt in eine Sprengfalle gefahren. Die Polizisten hätten davor drei mutmaßliche Bombenleger inhaftiert und seien auf dem Weg zur Wache gewesen. Acht Polizisten und zwei der Verdächtigen waren auf der Stelle tot. Sechs Polizisten und der dritte Verdächtige seien verletzt worden.

In der Nachbarprovinz Helmand wurden am Sonntag, den 27.01.2013, nach Angaben der Behörden drei Polizisten getötet, als ein Sprengsatz neben ihrem Fahrzeug in die Luft ging. Am Samstag ermordete ein Selbstmordattentäter in der ostafghanischen Stadt Ghasni nach Angaben der Provinzregierung einen Polizisten und einen Zivilisten.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Hamburger Abendblatt“, abendblatt.de

Schlagwörter: Afghanistan, Kunduz, Kundus, Bundeswehr, Selbstmordattentat, Detonation, Sprengfalle, Polizisten, Terror, Taliban, Feldlager, Abzug, Abzugspläne, Sprengstoffanschlag, Bombe, Bombenleger, Kandahar, Ghasni, Helmand, NATO, ISAF