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Somalia: Nervenkrieg um gekaperten Frachter eskaliert

Meldung vom 13.10.2008

Somalische Piraten haben in dem nervenaufreibenden Kampf um den gekaperten ukrainischen Frachter ein Ultimatum gestellt und mit der Sprengung des Schiffes gedroht: Wenn die Schiffseigner bis Montagabend kein Lösegeld gezahlt haben, werde die „MV Faina“ gesprengt. Über die Summe würden die Piraten unter Umständen verhandeln.

Mit der Sprengung der „MV Faina“ würden auch die 20 Besatzungsmitglieder getötet, erklärte der Sprecher der Piraten, Sugule Ali. Für die Freilassung des Schiffes wurde eine Forderung von 20 Millionen Dollar erhoben. Die Reederei Tomex in Odessa machte keine Angaben zu etwaigen Gesprächen mit den Entführern. Beobachter schilderten die Lage jedoch als äußerst angespannt. Der gekaperte Frachter führt 33 Panzer und andere schwere Waffen an Bord. Die Befürchtung steht im Raum, dass diese in die Hände islamischer Fundamentalisten gelangen könnten.

Die angedrohte Sprengung des Schiffes ist ungewöhnlich. Bislang haben die Piraten vor Somalia keine Gewalt ausgeübt und die Schiffsbesatzungen verschont. Angesichts der wachsenden internationalen militärischen Präsenz in der Region wächst aber augenscheinlich der Druck.

Sechs US-Schiffe der Anti-Terror-Mission vor der ostafrikanischen Küste umzingeln bereits die „MV Faina“. Am Donnerstag hat sich die Nato zur Entsendung von sieben Kriegsschiffen entschieden. Auch Russland hat eine Fregatte losgeschickt, um der Piraterie im Golf von Aden entgegenzutreten.

Trotz der Androhung der EU, gegen Piraterie in Somalia nun härter vorzugehen, wurde am Freitagabend ein weiteres Schiff entführt – ein mit Chemikalien beladener griechischer Tanker mit einer Besatzung von 20 Mann.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Welt Online“, welt.de