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Philippinen: Muslimische Rebellen bekriegen sich gegenseitig

Meldung vom 07.02.2013

Bei einem blutigen Streit zwischen rivalisierenden muslimischen Extremistengruppen sind auf den Philippinen 22 Kämpfer getötet worden. Nach Angaben des Militärs verwickelten sich die Moro National Liberation Front (MNLF) und militante muslimische Rebellen der Terrororganisation Abu Sayyaf in Patikul auf der Insel Jolo, 1.000 Kilometer südlich von Manila, in Gefechte gegeneinander.

Die MNLF wollte nach diesen Angaben bei Abu Sayyaf die Befreiung von Geiseln erwirken. Abu Sayyaf ist für zahlreiche Gewalttaten auf den Philippinen bekannt. Die Gruppe hat nach Informationen des Militärs unter anderem seit Dezember 2011 einen Australier und seit Februar 2012 zwei Vogelkundler aus der Schweiz und den Niederlanden in ihrer Gewalt. Ein Jordanier und zwei Philippiner wurden inzwischen auf freien Fuß gesetzt.

Die Kämpfer der beiden Gruppen hätten bei einem Treffen nach einem Missverständnis das Feuer eröffnet. Acht MNLF-Kämpfer und 14 Abu Sayyaf-Mitglieder kamen dabei ums Leben. Der Süden der Philippinen ist geprägt durch mehrere Millionen von Muslimen. Separatisten streiten dort seit Jahrzehnten für mehr Autonomie. Im Oktober 2012 signierte die Regierung mit der größten Rebellengruppe, der Moro Islamic Liberation Front (MILF), ein vorläufiges Friedensabkommen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Süddeutsche Zeitung“, sueddeutsche.de

Schlagwörter: Philippinen, Rebellen, Muslime, Abu Sayyaf, Moro National Liberation Front, Gefechte, Geiseln, Jolo, Patikul, Terror, Terrororganisation, Friedensabkommen