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Kenia: Erstmals Fernsehduell im Wahlkampf

Meldung vom 12.02.2013

Kenia befindet sich mitten im Wahlkampf. Nun wurde erstmals eine Fernsehdebatte mit mehreren Kontrahenten ausgestrahlt. Die lieferten sich eine heftige Diskussion vor allem über die ethnischen Konflikte. Durchblicken ließen sie aber auch Angst vor Ausschreitungen wie im Jahr 2007.

Drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in Kenia haben sich die wichtigsten Kandidaten in einer Fernsehdebatte ein lebhaftes Duell geliefert. Es war das erste Mal in der Geschichte des ostafrikanischen Landes, dass vor einer Abstimmung ein TV-Duell der Kontrahenten veranstaltet wurde. Bei der mehrstündigen Debatte drehte es sich vor allem um die ethnischen Konflikte, die nach der Wahl 2007 zu schweren Ausschreitungen im ganzen Land geführt hatten. Damals stand Kenia kurz vor dem Abgrund eines Bürgerkriegs.

Drei Kandidaten rechnen sich besonders gute Chancen auf einen Sieg aus: Premierminister Raila Odinga, Vize-Premierminister Musalia Mudavadi und Uhuru Kenyatta, der Sohn des ersten kenianischen Präsidenten. Alle versicherten, sie wollten im Falle eines Sieges Präsident für alle Kenianer sein – egal aus welcher ethnischen Gruppe sie stammten.

Kenyatta gilt allerdings als belastet, gegen ihn wurde vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein Haftbefehl ausgestellt. Der Politiker soll bei den Unruhen 2007 eine Kikuyu-Miliz angestachelt haben. Er lehnte die Vorwürfe erneut ab: „Ich werde meinen Namen reinwaschen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Regierungsgeschäfte weiterlaufen.“ Odinga meinte dazu nur sarkastisch: „Es wird eine große Herausforderung sein, eine Regierung via Skype aus Den Haag zu lenken.“ Eine weitere TV-Debatte soll am 25. Februar folgen.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Der Standard“, derStandard.at

Schlagwörter: Kenia, Wahl, Wahlkampf, TV-Duell, TV-Debatte, Raila Odinga, Musalia Mudavadi, Uhuru Kenyatta, Internationaer Strafgerichtshof, Unruhen, Ethien, ethnische Unruhen, Präsident, Stamm