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Südsudan: Bewaffneter Überfall auf Viehtreiber

Meldung vom 12.02.2013

Die Angreifer töteten mit automatischen Waffen: Bei einem Überfall auf einen Viehkonvoi im Südsudan sind mehr als hundert Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind viele Frauen und Kinder zu beklagen. Hunderte Menschen gelten noch als vermisst.

Die Viehtreiber seien im Bundesstaat Jonglei von Angreifern mit automatischen Waffen angegriffen worden, teilte der Gouverneur von Jonglei, Kuol Manyang, mit. Der Angriff wurde demnach schon am Freitag, den 08.02.2013, durchgeführt.

Die Viehtreiber seien von einer Armeekolonne eskortiert worden. 103 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter 14 Soldaten. Die anderen Opfer sind Zivilisten, die meisten davon Frauen und Kinder.

Die Armee bestätigte den Vorfall und gab an, 500 Menschen würden noch vermisst. Die Zahl der getöteten Soldaten wurde zunächst nicht genannt. Die Angreifer sollen dem Gouverneur zufolge Zivilisten und bewaffnete Rebellen der Murle-Volksgruppe aus dem Bezirk Pibor sein. Der Südsudan beschuldigt den Sudan, Rebellen mit Waffen und Munition auszustatten, was die Regierung in Khartum aber verneint.

Die angegriffenen Viehtreiber kamen aus dem Bezirk Akobo. Nach Information des Bezirksbeauftragten Goi Jooyul gingen die Angreifer mit Granaten, Speeren und Macheten auf die Viehtreiber los. Hunderte Familien würden noch vermisst. Insgesamt waren rund 3.000 Menschen mit dem Vieh unterwegs.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: „Spiegel Online“, spiegel.de

Schlagwörter: Kenia, Überfall, Viehtreiber, Zivilisten, Rebellen, Waffen, Frauen, Kinder, Murle, Jonglei, Akobo