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Nicaragua: Mindestlohn angehoben

Meldung vom 11.03.2013

Nach lange andauernden Verhandlungen haben sich Gewerkschaften, Regierung und Arbeitgeber in Nicaragua am 7. März auf eine Erhöhung der Mindestlöhne verständigt. Für die meisten Branchen steht für das laufende Jahr eine Erhöhung um zwölf Prozent in zwei Schritten an, während die schlecht bezahlten Landarbeiter 12,5 Prozent mehr Lohn zugestanden bekommen.

In den sogenannten „Zonas Francas“, den Exportproduktionszonen des Landes, sollen die Gehälter im Rahmen eines bereits 2010 getroffenen mehrjährigen Abkommens um zehn Prozent steigen. Hier sollen soziale Verbesserungen wie der Verkauf von subventionierten Grundnahrungsmitteln die niedrigeren Lohnerhöhungen aufbessern. Ebenfalls lediglich um zehn Prozent werden die Gehälter in kleinen und mittleren Unternehmen angehoben.

Die Unternehmerseite hatte zuvor kein eigenes Angebot entworfen. Vor der Einigung hatte die Gewerkschaftsseite die Arbeitgeber kritisiert, die Verhandlungen zu boykottieren, um die Lohnerhöhungen erst später geltend zu machen. Die Gewerkschaften hatten eine Lohnsteigerung um 18 Prozent verlangt, sich dann aber mit den niedrigeren Steigerungsraten zufrieden gegeben.

Die Inflation hatte sich 2012 auf 6,6 Prozent eingependelt, für das laufende Jahr rechnet man mit einer etwas höheren Preissteigerung. Die Lohnerhöhungen sind schon rückwirkend ab dem 1. März dieses Jahres bis Ende Februar 2014 gültig. Es ist bereits das fünfte Jahr in Folge, in dem Nicaraguas Regierung den Mindestlohn im Konsens mit Gewerkschaften und Arbeitgebern anpasst.

Von Arbeitgeberseite wird sich nun bemüht, nach dem Vorbild der „Zonas Francas“ ab dem Jahr 2014 Verträge mit mehrjährigen Laufzeiten aufzustellen. Dadurch solle mehr Planungssicherheit erreicht werden. Bisher haben die Gewerkschaften auf halbjährliche Verhandlungen bestanden und sich damit durchsetzen können.




Quelle: Gebende Hände-Redaktion; nach einer Information von: amerika21.de

Schlagwörter: Nicaragua, Mindestlohn, Steigerung, Gewerkschaften, Unternehmen, Inflation, Wirtschaft, Wachstum, 12 Prozent, Gehalt, Lohn, Verhandlung